Mitten in der Corona-Krise kämpfen jetzt auch Millionen Menschen in Zentralamerika und Mexiko mit den Folgen des Wirbelsturms Eta. Die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage haben Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht.

Viele Häuser sind zerstört und einige Dörfer sind sogar vollständig unter den Schlammmassen begraben. Vielerorts sind die Felder zerstört und es fehlt an Medikamenten, sauberem Wasser und Lebensmitteln.

„Eta“ ist nur einer der Tropenstürme, der in den vergangenen Wochen in Nicaragua wütete. Durch die langen Überschwemmungen ist die komplette Ernte der indigenen Gemeinden der Miskito vernichtet, auch viel Vieh ist verendet. Die Menschen hungern und sind verzweifelt.

Die Franziskaner vor Ort schreiben: „Wir haben jetzt eine vielschichtige Krise: Gesundheit, Ernährung und verlorene Ernte“. All diese Problem kommen jetzt zusätzlich zur weltweiten Corona-Krise. Die Gemeinschaften müssen nun voraussichtlich einige Monate lang Hunger leiden, da die meisten Familien keine Rücklagen haben, um Nahrungsmittel zu kaufen. Auch hat die Überschwemmung das Saatgut vernichtet, dass für die Aussaat notwendig ist.

Deswegen soll diesen notleidenden Menschen mit Nahrungsmitteln geholfen werden, indem die Franziskaner Reis und Bohnen an die Familien verteilen.

 

Mission:
Lebensmittel für die indigenen Gemeinden der Miskito

  • Wo: Prinzapolka, Nicaragua
  • Wem wird geholfen: 290 Familien (rund 1.288 Personen) der indigenen Gemeinschaften der Miskitos
  • Wer ist vor Ort: Bruder Pablo
  • Benötigte Mittel: 10.000 Euro
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Bitte helfen Sie den Menschen in Nicaragua nach diesen Überschwemmungen!

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