Tamil Nadu hat eine sehr hohe Aids Rate. Betroffene erdulden immer noch gesellschaftliche Ächtung und erleben den wirtschaftlichen Verfall. Unwissenheit herrscht, wo Information lebensrettend sein könnte.

Bereits seit zehn Jahren leisten Pater Sahaya und seine Mitbrüder in Dindigul Pionierarbeit. Sie widmen ihre Lebenskraft all jenen Menschen in ihrer Umgebung, die an Aids erkrankt oder von HIV betroffen sind.

Prävention und Aufklärungsarbeit sind essenziell und gehören dazu. Dindigul liegt im Bundesstaat Tamil Nadu. Tamil Nadu hat eine sehr hohe Aids Rate. Vermehrt sind Frauen betroffen und mit ihnen ihre Kinder. Sexuelle Ausbeutung von Frauen führt zu einer hohen
Verbreitung von Aids.

Mission:
Betrieb eines Waisenzentrums

  • Wo: Dindigul, Indien
  • Wem wird geholfen: 25 Kindern und Jugendlichen
  • Wer ist vor Ort: Pater Sahaya
  • Benötigte Mittel: 7.100
MZF_Schulbildung_AIDS-Waisen_Indien

Geächtet

Zudem befinden sich viele Männer in der entfernten Industriestadt Trichy auf Arbeitsuche und bringen das HI-Virus mit nach Hause. Aids ist in Indien eine verachtete Krankheit, die tabuisiert wird. Betroffene erdulden immer noch gesellschaftliche Ächtung und erleben den wirtschaftlichen Verfall. Unwissenheit herrscht, wo Information lebensrettend sein könnte.

Besonders leiden die Kinder.

Sie müssen miterleben, wie ihre Eltern sterben. Die Überforderung ist immens, weil sie zu allem Elend selbst Aids haben und sehen, was auf sie zukommt. Sie brauchen unbedingt Hilfe, weil sie in ihren Familien kaum versorgt und betreut werden. Die Franziskaner leiten ein Zentrum, in dem zurzeit 25 betroffene Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis achtzehn Jahren wohnen. Sie legen großen Wert auf ganzheitliche Betreuung, damit die Kinder eine einigermaßen normale Kindheit erleben können. Die Mädchen und Jungen erhalten gesunde Mahlzeiten, sauberes Trinkwasser, medizinische Versorgung, psychosoziale Begleitung, Schulbildung mit allen dazugehörigen Materialien, Kleidung und Hygieneartikeln.

Pater Sahaya braucht unsere Mithilfe, damit alle Mädchen und Jungen gut betreut und versorgt werden können. Die Kinder brauchen Nahrungsmittel, Trinkwasser, Medikamente, Schulsachen und Hygieneartikel.

Hier ist unser Projekt

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Ihre Spende in guten Händen

Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

Weitere Projekte

    • Eine kleine ökologische Farm

      Flores, Indonesian

      Eine kleine ökologische Farm

      Ein Garten, in dem Senf, Bohnen, Kohl, Kürbisse, Gurken, Tomaten und Karotten wachsen. Ein Stall, in dem Schweine und Ziegen sich wohlfühlen. Ein Teich, in dem sich Fische tummeln. Das ist der große Plan der Franziskanerinnen und Franziskaner auf der indonesischen Insel Flores in Tentang.

    • Medizinische Hilfe für die Armen

      Port-au-Prince, Haiti

      Medizinische Hilfe für die Armen

      Wie an vielen Orten der Armut weltweit, lassen sich auch in den Armenvierteln von Port-au-Prince die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gegen das Corona-Virus selten umsetzen. Die Franziskaner haben in einem Armenviertel eine Krankenstation aufgebaut.

    • Freiwillige Isolation

      Caballococha, Loreto/Peru

      Freiwillige Isolation

      Tief im Amazonasgebiet leben zahlreiche indigene Volksgruppen während der Corona-Krise in freiwilliger Isolation. Es ist sehr wichtig sicherzustellen, dass das Corona-Virus nicht zu ihnen vordringt. Da die Indigenen vorwiegend für sich leben, können Krankheitserreger aus der zivilen Welt ganze Gemeinschaften ausrotten.

    • Sauberes Wasser für bessere Lebensqualität

      Digbeugnoa

      Sauberes Wasser für bessere Lebensqualität

      Pater Serge-Armand und seine Mitbrüder möchten hier helfen und dafür sorgen, dass Digbeugnoa einen Brunnen mit einem Wassertank bekommt, der zuverlässig und stetig sauberes Trinkwasser liefert. Damit verbessern sich Lebensqualität und Gesundheit der Bewohner deutlich.

    • Helfer in großer Not

      Rio Branco

      Helfer in großer Not

      Im Armenviertel Cidade do Povo, am Stadtrand von Rio Branco, kümmern sich Schwester Izelba und Bruder Massimo tagtäglich um Menschen in Not. Die Corona-Pandemie hat die Lage noch deutlich verschlimmert,

    • Hilfe für verschwundene Menschen, ihre Angehörigen und Opfer von Gewalt

      Ciudad Juárez / Mexiko

      Hilfe für verschwundene Menschen, ihre Angehörigen und Opfer von Gewalt

      Jedes Jahr verschwinden in der mexikanischen Stadt Ciudad Juárez zahlreiche Menschen, werden ermordet oder Opder von grausamen Gewalttaten. Opfer und Angehörige bleiben oft allein. 2001 gründete Pater Oscar das menschenrechtszentrum "Paso del Norte" um deisen menschen zu helfen und ihnen eine Stimme zu geben.

    • Nothilfe: Beistand für die Menschen in Beirut

      Beirut, Libanon

      Nothilfe: Beistand für die Menschen in Beirut

      Durch die verheerende Explosion im Beiruter Hafen sind viele Menschen obdachlos, verletzt und leiden an Hunger. Die Franziskaner helfen vor Ort - helfen Sie mit!

    • Besondere Hilfen für Menschen mit Behinderungen in der Corona-Zeit

      Santo Domingo de los Tsáchilas/ Ecuador

      Besondere Hilfen für Menschen mit Behinderungen in der Corona-Zeit

      Angesicht der Corona-Pandemie stehen die Menschen mit Behinderungen in Ecuaoador schutzlos da. Sie gehören zu den Ärmsten der Armen und sind von dem Virus und seinen Folgen besonders bedroht.

    Newsletter: Immer auf dem Neusten Stand!