Rio Branco ist die Hauptstadt des Bundesstaates Acre im Nordwesten Brasiliens. Im Armenviertel Cidade do Povo leben 12.000 Menschen. Meist unter unwürdigen armen Bedingungen. Viele Frauen sind alleinerziehende Mütter.

Sie sind mit ihrer Situation völlig überfordert und leiden aufgrund der hohen Belastung an gesundheitlichen Problemen. Mit ihnen auch die Kinder. Viele leben auf der Straße ohne Betreuung, ohne gesunde Ernährung und ohne Schutz. Drogen, Alkohol, Prostitution, organisierte Gewalt und Bandenzugehörigkeit sind tägliche Gefahren, die in
den Straßen lauern. Zudem ist der beengte Wohnraum zu oft der Nährboden für
häusliche Gewalt.

Die Franziskanerinnen leisten hier Pionierarbeit. Begonnen haben sie damit, das
zugemüllte Gemeindegrundstück zu reinigen. Dann entstand ganz schnell die
Idee, gemeinsam mit interessierten Gemeindemitgliedern auf diesem Grundstück
Obst- und Gemüsegärten anzulegen. Schulungen für 20 Gemeindemitglieder
zum Thema ökologischer Gartenbau wurden angeboten und mit großem Interesse wahrgenommen.

Die Franziskanerinnen haben gemeinsam mit den 20 Ausgebildeten dutzende Zier- und Obstbäume angepflanzt. Im Schatten der Bäume wird nun Gemüse angebaut. Die Ernährung der Kinder hat sich deutlich verbessert. Die Familien können mit dem Verkauf von Obst und Gemüse ein Einkommen erwirtschaften. Für alle Beteiligten ist dieses Pilotprojekt des urbanen Gartenbaus eine maßgebliche Verbesserung des täglichen Lebens.

Mission:
Schulungen, Bewässerungsanlagen, organische Düngemittel, Schutzkleidung, Plastikplanen und Holz für Beeteinrahmungen

  • Wo: Rio Branco, Brasilien
  • Wem wird geholfen: 20 Familien, die in dem Gemüsegarten arbeiten und von der Ernte leben können
  • Wer ist vor Ort: Schwester Izelba
  • Benötigte Mittel: 5.700 Euro

Da immer mehr Bewohner des Armenviertels Interesse zeigen, möchten die Franziskanerinnen die Bepflanzung ausbauen und weitere Schulungen abhalten. Dafür bittet Schwester Izelba um unsere wichtige Mithilfe.

Hier ist unser Projekt

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Ihre Spende in guten Händen

Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

Weitere Projekte

    • Wie blaue Beutel Hoffnung bringen

      Quezon City, Philippinen

      Wie blaue Beutel Hoffnung bringen

      Pater Angel und seine Mitbrüder packen täglich hunderte Beutel mit Lebensmitteln und bringen sie zu von der Corona-Krise besonders schwer betroffenen Familien.

    • Arm und ohne Gesundheitsversorgung in Zeiten von Corona

      Basen, Jashpur/ Indien

      Arm und ohne Gesundheitsversorgung in Zeiten von Corona

      Die Menschen des Dorfes Basen leben unter sehr einfachen ärmlichen Bedingungen. Der Lockdown hat sie bis ins Mark erschüttert.

    • Jetzt geht es um jedes einzelne Leben

      Chapecó/ Brasilien

      Jetzt geht es um jedes einzelne Leben

      Immer wieder haben eingeschleppte Krankheiten indigene Volksgruppen bedroht. Jetzt ist es das Corona-Virus. Sie sind besonders anfällig dafür, da ihr Immunsystem für derartige Krankheiten nicht gewappnet ist. Für sie geht es jetzt um das Überleben des eigenen Volksstammes.

    • Fürsorge und Hilfe für die Kleinsten

      Hanoukopé/Lomé, Togo

      Fürsorge und Hilfe für die Kleinsten

      Täglich kommen Babies und Kinder mit ihren Müttern, zum Teil aber auch Waisen, in die Gesundheitsstation der Franziskanerinnen - Mangelernährung ist ein großes Problem. Durch eine fürsorgliche Betreuung und die Versorgung mit Aufbaunahrung gesunden die Kleinen wieder.

    • Ein Brunnen für Baonzugu

      Baonzugu/ Burkina Faso

      Ein Brunnen für Baonzugu

      Ein Tiefenbrunnen bedeutet für die 150 Dorfbewohner eine ganz neue Lebensqualität - Pater Christian bittet uns um Unterstützung.

    • 13km Wasserleitungen

      Ntungamo/Uganda

      13km Wasserleitungen

      Endlich sauberes Wasser für das ganze Dorf - alle 4.200 Bewohner haben gesammelt, um das Projekt voranzubringen. Für die Umsetzung fehlen allerdings noch einige Mittel. Schwester Ivka bittet uns um Hilfe.

    • Fürsorge, die gut tut

      Chennai, Tamil Nadu/ Indien

      Fürsorge, die gut tut

      Schwester Jayaseeli bittet uns um Unterstützung für das Waisenhaus, um 26 Mädchen und Jungen mit Nahrungsmitteln, Schulmaterialien und Medikamenten zu versorgen.

    • Nothilfe nach Hurrikan Eta: Nahrung für indigene Gemeinden in Nicaragua

      Prinzapolka, Nicaragua

      Nothilfe nach Hurrikan Eta: Nahrung für indigene Gemeinden in Nicaragua

      „Eta“ ist nur einer der Tropenstürme, der in den vergangenen Wochen in Nicaragua wütete. Durch die langen Überschwemmungen ist die komplette Ernte der indigenen Gemeinden der Miskito vernichtet, auch viel Vieh ist verendet. Die Menschen hungern und sind verzweifelt.

    Newsletter: Immer auf dem Neusten Stand!