Pressemitteilung

Der Zyklon „Idai“ zerstörte im März 2019 große Teile von Mosambik – eines der zehn ärmsten Länder der Erde. „phoenix“ berichtet über die Situation vor Ort und zeigt mehrere Hilfsprojekte der MZF. Wie ist die Lage in dem Land aktuell, wie geht es den Menschen? Gerne laden wir Sie zu einem individuellen Pressegespräch mit MZF-Leiter Pater Matthias Maier OFM und Projektreferentin Romana Barros-Said ein.

Zerstörte Häuser, notdürftig zusammenzimmerte Baracken auf einer Müllhalde und Menschen, die alles verloren haben – auch ein Jahr nach dem verheerenden Zyklon „Idai“ ist die Situation in Mosambik und der zweitgrößten Stadt Beira immer noch verheerend.

 

Schwestern_Cleusia_Demilta_und_Jessica_Quelle:Katharina_Kolano/MZF
Mädchen_Slum_Beira_Quelle:Katharina_Kolano/MZF

Die phoenix-Reporter Sascha Tiefenbach und David Damschen machen sich ein Bild von der Lage und begleiteten die Hilfsprojekte der Missionszentrale der Franziskaner vor Ort:
Die Franziskanerinnen verteilen immer noch Nahrungsmittel an die Bedürftigen, so auch an die 19-jährige Jessica, die verwaist mit ihren beiden kleinen Schwestern, die erst 7 und 8 Jahre alt sind, alleine in Beira leben. Der Vater hat die Familie verlassen und die Mutter verstarb – der Zyklon zerstörte dann auch noch das Elternhaus der Mädchen und hinterließ ihnen bloß eine Ruine. Damit die Mädchen nicht der völligen Armut ausgeliefert sind und die große Schwester nicht in die Prostitution gerät, sind die drei nun in einem Heim der Franziskanerinnen untergebracht, wo sie zur Schule gehen und Jessica ein Studium beginnen kann – ihr großer Traum.

"Mosambik zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Und das haben wir beim Dreh auch gespürt: Viele Menschen leben in einfachen Wellblechhütten oder sogar auf Müllhalden. Umso beeindruckender war der Optimismus, den die Bewohner von Beira ausstrahlen - obwohl viele von ihnen ein Jahr nach Zyklon Idai noch immer kein richtiges Dach über dem Kopf haben“, sagt phoenix-Reporter Sascha Triefenbach. „Wir haben vor Ort gesehen, wie wichtig die Arbeit von Hilfsorganisationen wie der "Missionszentrale der Franziskaner" ist. Die Mitarbeiter sind sehr nah an den betroffenen Menschen dran und unterstützen sie auf vielfältige Weise - vom Wiederaufbau der Schulen bis zur Nahrungsmittelversorgung."

Doch in Beira ist weiter noch viel zu tun. Die Journalisten berichten in ihrem Film „Nach dem Zyklon - Was wird aus Mosambik?“ auch von weiteren MZF-Projekten in der Hafenstadt: sie zeigen die Renovierungsarbeiten einer stark zerstörten Schule und eine Suppenküche, in der Waisen- und Straßenkinder dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt werden können.

Familie_Beira_Quelle:Katharina_Kolano/MZF
phonix-Reporter_und_Pater_Matthias_Quelle_Katharina_Kolano_MZF

„Es ist erschreckend zu sehen, was hier alles noch zu tun ist. Wenn man hier durch die Straßen fährt, wenn man ankommt, die zerstörten Gebäude sieht – irgendwie scheint alles ein wenig stillzustehen. Beira ist für mich, so mein Eindruck, eine vergessene Stadt“, beschreibt MZF-Leiter Pater Matthias Maier seine Eindrücke.

Wie steht es um die Gesundheitsversorgung des Landes, welche Rolle spielt Korruption und was die Verantwortlichen der Stadt hoffen, sind unter anderem weitere Themen der Dokumentation.

Die „phoenix“-Dokumentation über MZF-Projekte in Mosambik: „Nach dem Zyklon - Was wird aus Mosambik?“ wird am 6. März 2020 ab 22:30 Uhr und am 9. März um 21:45 Uhr bei phoenix gezeigt.

Hier können Sie die komplette Doku bei phoenix sehen:

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    Veröffentlicht am: 27. Februar 2020

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