"Casa Maria Jacinta"

Bolivien, Santa Cruz

Träger meines Freiwilligendienstes hier in Santa Cruz ist die Fundación Hogar Casa Maria Jacinta, die am Rande Santa Cruzs, im Barrio Los Chacos liegt. Das Projekt ist relativ klein und hat keine Teilprojekte. Das Projekt wird von Spenden finanziert - hauptsächlich aus Deutschland und Österreich. Die Casa ist staatlich anerkannt.

Die Fundacion Maria Jacinta ist ein Mädchenheim, das von einer österreichischen Schwester namens Clara gegründet wurde. Im Moment leben dort etwa 10-20 junge Mädchen im Alter von 11-22 Jahren. Alle Mädchen haben Erfahrungen mit Gewalt gemacht. Zwei Mädchen haben eine leichte geistige Behinderung. Die eine von beiden geht auf eine Behindertenschule, in der sie mit anderen zusammen Spaß haben kann. Außerdem leben in der Fundación noch zwei Jungen.

Alles auf einen Blick
"Casa Maria Jacinta"

  • Großstadt, tropisches Tiefland
  • Spanisch
  • Heim für Mädchen mit Gewalterfahrung; Kinderbetreuung, pädagogische Angebote (Unterrichtshilfe, Nachhilfe, Hauswirtschaft, Freizeitbetreuung)

Das Projekte und Deine Aufgaben

Santa Cruz ist die größte Stadt Boliviens. Innerhalb der letzten paar Jahre ist die Einwohnerzahl rasant gestiegen und die Stadt sehr gewachsen. Viele Menschen ziehen vom Land an die Ränder der Millionenstadt, um dort Fuß zu fassen und ein besseres Leben zu beginnen, doch oft erfolglos. Das Heim ist für alle Mädchen ein Platz, an dem sie sich sicher fühlen können. Sogar die großen Mädels kommen sehr gerne an diesen Ort zurück, denn er ist ihr Zuhause geworden.

Alle Mädchen besuchen eine Privatschule. Die Mädchen, die fertig sind mit der Schule gehen auf verschiedene Universitäten in der Stadt. Einige ziehen dafür aus der Casa aus, andere wohnen noch in der Casa oder gegenüber (neben uns Freiwilligen).

Durch ein kleines, unscheinbares Tor tritt man in die Casa Maria Jacinta, was auch auf dem Türschild zu lesen ist, ein.Das Projekt besteht aus einem großen Haus, in dem es eine Küche, ein Büro, einen Waschraum, ein Badezimmer, eine Waschmaschine und eine Nähmaschine, eine Fleischkühltruhe und einen kleinen Vorratsraum.

Direkt darüber befinden sich zwei große Zimmer mit Gemeinschaftsbad, in diesen Zimmern leben jeweils drei bis vier Mädchen. Es gibt sogar einen großen Balkon, über den man eine sehr gute Aussicht auf die Umgebung hat.Auf der anderen Seite des Innenhofes liegt ein zweites Gebäude. Darin befinden sich weitere Zimmer, ein Bad, ein Büro und eine Küche mit Vorratsraum und ein großer Gemeinschaftsraum, in dem gegessen, gespielt und Hausaufgaben gemacht werden. Im hinteren Teil des Geländes befindet sich ein weiteres kleines Haus.

Aufgabenfeld

  • Kinderbetreuung
  • pädagogische Angebote
  • Unterrichtshilfe
  • Nachhilfe
  • Hauswirtschaft
  • Freizeitbetreuung

Wie wir hier ankamen, bzw. schon kurz davor, bekamen wir von Schwester Clara einen Plan, was wir machen können und was für uns vorgesehen ist zu tun. Am Morgen sollen wir in der Schule Englisch unterrichten und der Englischlehrerin helfen. Am Nachmittag ist es unsere Aufgabe als Tia in der Casa zu helfen. Wir kümmern uns um die Mädchen und unterstützen sie im Alltag bei Schulaufgaben. Außerdem gestalten wir ihre Freizeit mit und spielen mit ihnen alle möglichen Spiele.

In den Ferien (Ende November bis Anfang Februar) haben wir vor, uns ein bisschen mehr einzubringen und etwas mit den Mädchen zu unternehmen. Da haben wir eigentlich sehr viele Freiheiten. Wir haben uns überlegt, selber Spiele zu basteln, zu kochen oder Armbänder aus Wolle zu machen. Auch eine Pyjamaparty wird es wieder geben, das steht fest. Mal schauen, was uns sonst noch so einfällt. Außerdem wird es Zeiten geben, in denen Aufgaben für die Schule gemacht werden sollen.

Isabella G.

Wir freuen uns auf Deine
Bewerbungsunterlagen

  • Lebenslauf mit Foto
  • den ausgefüllten Bewerbungs-Fragebogen
  • ein Empfehlungsschreiben, welches ausdrücklich einen Einsatz im internationalen Freiwilligendienst empfiehlt

Weitere Einsatzstellen

Indien: Schule und Kindergarten für Kinder von 3 bis 12 Jahren in Hyderabad

Bei diesem Projekt handelt es sich um eine von den Franziskanern geführte Jungenschule inmitten Hyderabads. Die Schule besteht aus sieben Jahrgangsstufen mit jeweils zwei Klassen, sowie vier Kindergarten-gruppen von jeweils circa 40 Kindern pro Klasse.

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Indien: Pippo Bueno Medium School in Puduppadi

Im Mittelpunkt des Projekts steht eine Grundschule, die von den Schwestern des Konvents geleitet wird. Die Freiwilligen sind als zusätzliche Hilfslehrkräfte tätig, jedoch gleichzeitig auch eng mit dem Leben im Konvent verbunden.

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Indien: Heim für Kinder in Chennai

Das Projekt und seine Mitarbeiter sind tätig für die Kinder der Armutsviertel. Aufgenommen werden meist Jungen aus zerrütteten Familien oder kindeswohlgefährdenden Verhältnissen (alkoholabhängige Eltern, Schulschwänzer, etc.).

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Chile: Hogar de Ancianas

Das Projekt unterhält ein Seniorinnenheim der Karmelittinnen. Mögliche Tätigkeiten für Freiwillige: Unterstützung bei der Betreuung älterer Frauen, Hilfe bei der Freizeitgestaltung, hauswirtschaftliche Tätigkeiten

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Brasilien: SEFRAS (Vereinigung der franziskanischen Initiativen im sozialen Bereich Sao Paolo)

Das Projekt existiert seit 2014 im Norden von Sao Paulo in Peri Alto und wird von der Abteilung für soziale Entwicklung der Stadt Sao Paulo finanziert. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren haben dort die Möglichkeit ihre Freizeit zu verbringen.

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Brasilien: CPCA – Zentrum zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in Porto Alegre

Mögliche Tätigkeiten für Freiwillige: pädagogische Angebote für Kinder (Basteln, Spielen, Nachhilfe) und Jugendliche (Kochen, PC, Nähen), Kinderbetreuung / Freizeitbereich für Kinder, Sozialberatung

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Bolivien: „Ruway Nanta“

Das Projekt widmet sich der Betreuung von Kindern zwischen drei und elf Jahren und war ursprünglich zur Unterbringung der Kinder des Frauenprojekts gedacht, beherbergt aber mittlerweile hauptsächlich die Kinder alleinerziehender Mütter, die nebenbei Kurse an der Universität belegen oder in der Zeit arbeiten.

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Bolivien: „Hilando Sueños“

Das Projekt befindet sich in einer Vorprovinz der Großstadt Cochabamba im Andenhochland. Die Kinder, denen hier Unterstützung geboten wird, sind die Ärmsten der Ärmsten. Sie helfen zum Teil bei den Autowaschanlagen um ihre Eltern zu unterstützen. Hilando sueños ist eine Hausaufgabenbetreuung bzw. Kita.

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Bolivien: „Estrellas en la Calle“

Die Fundación Estrellas en la Calle gliedert sich in drei 3 Projekte: Fenix (Inti‘ canchay) fördert Kleinkinder, die mit ihren Eltern auf der Straße leben. Winana begleitet diejenigen, die die Straße verlassen haben, auf ihrem Weg zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Coyera arbeitet direkt auf der Straße mit Kindern, Jugendlichen und jungen Familien.

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Bolivien: „Casa Maria Jancita“

Die Fundacion Maria Jacinta ist ein Mädchenheim, das von einer österreichischen Schwester namens Clara gegründet wurde. Im Moment leben dort etwa 10-20 junge Mädchen im Alter von 11-22 Jahren. Alle Mädchen haben Erfahrungen mit Gewalt gemacht.

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Argentinien: Fundación Pies Descalzos

Unterstützung der Erzieherinnen bei ihrer Arbeit mit den Kindern im Kindergarten in einem benachteiligtem Stadtviertel von Buenos Aires.

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Dein Ansprechpartner:
Ansgar Donath
Albertus-Magnus-Str. 39
D-53177 Bonn
Bitte schreibt mir eine E-Mail oder ruft mich an. Brief geht natürlich auch.

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