CORONA TRIFFT DIE ÄRMSTEN:
Uns erreichen täglich mehr Hilfsanfragen aus aller Welt.

Als franziskanisches Hilfswerk unterstützen wir weltweit bereits viele soziale Projekte in den ärmsten Ländern unserer Erde, um eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation hilfsbedürftiger Menschen zu schaffen. Viele dieser Regionen sind der Ausbreitung von SARS-CoV-2 jetzt hilflos ausgeliefert – Aufklärung und medizinische Versorgung sind von behördlicher Seite oft nicht gegeben.

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In unseren Krankenhäusern und -stationen gibt es für eine globale Epidemie diesen Ausmaßes nicht genügend Testkapazitäten, Betten, Medikamente oder einfachste Hygienemittel. Dabei kommen täglich mehr Menschen mit Symptomen der Lungenkrankheit CoVid-19 und brauchen ärztliche Versorgung. Es fehlt an allem!

Wir brauchen dringend Ihre Hilfe!

So können Sie helfen:

Die franziskanische Familie verfügt an vielen Orten weltweit über eine bereits aufgebaute Infrastruktur. Unsere Schwestern und Brüder leben und bleiben vor Ort, haben eigene Gesundheitszentren oder sind im medizinischen Bereich tätig und haben so direkten Zugang zu den Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Sie brauchen jetzt noch dringender denn je unsere Unterstützung.

50 GESICHTSMASKEN FÜR MEDIZINISCHES PERSONAL
Mit diesen einfachen Masken schützen die Träger ihre Mitmenschen vor ungewollter Infektion: Eine effektive Präventivmaßnahme – wenn denn genug Masken verfügbar sind!
10
2 KANISTER DESINFEKTIONSMITTEL
Hygiene ist die Basis für eine fachgerechte Versorgung der Patienten. Mit geeigneten Mitteln können wir z. B. die Bettwäsche der Patienten steril reinigen!
25
50 FLASCHEN FLÜSSIGSEIFE
Mit der Verteilung von Flüssigseife unterstützen wir die Einhaltung der Handhygiene, um das Infektionsrisiko klein zu halten.
50
1 FLASCHE MEDIZINISCHER SAUERSTOFF
Viele ältere und schwache CoVid-19-Patienten müssen mit Sauerstoff beatmet werden, um nicht zu ersticken. Eine Flasche rettet im Ernstfall ein Leben!
100
1 MEDICARE-PAKET FÜR KRANKENHÄUSER
In Ihrer Hausapotheke Standard anderenorts Mangelware: Sichern Sie die Grundversorgung eines Krankenhauses an Medikamenten wie Paracetamol, Ibuprofen und Co.!
200
1 ISOLATIONSBETT (STATIONÄRE VERSORGUNG)
Beste Versorgung bei gleichzeitiger Quarantäne: Für jeden Patienten muss Personal, Platz und Material bereitgestellt werden.
400
sr_esther@2x

Schwester Esther Mwangi arbeitet im St. Francis Community Krankenhaus in Nairobi, Kenia

Hilfe GEGEN EINE UNSICHTBARE ÜBERMACHT.

„Wir sind bereits in einer schwierigen Lage, weil Verdachtsfälle und offenbar infizierte Personen bereits in unser Krankenhaus kommen. Wir haben keine essentielle Ausstattung wie Gesichtsmasken oder Schutzbrillen, Handschuhe, Einwegkittel, medizinische Gase, Sprühgeräte. Uns fehlen Zelte und Trennwände, um Menschen zu isolieren. Wir brauchen zusätzliche Tanks zum Händewaschen und eine Waschmaschine für die Bettbezüge und Wäsche von Patienten. Die Krankenhausmitarbeiter waschen zur Zeit die Kleidung notdürftig mit der Hand und kaltem Wasser. Sie sind gefährdet.“

Aktuelle Projekte

Alle Projekte zum Thema Corona-Hilfe finden Sie hier

    MZF-Präsident Pater Matthias Maier OFM
    Pater Matthias Maier OFM, Präsident der Missionszentrale der Franziskaner

    GEMEINSAM GEGEN DIE KRISE.

    Das Virus unterscheidet nicht zwischen Kontinenten und Ländern, zwischen arm und reich oder schwarz oder weiß. Es betrifft uns alle und jeder von uns ist aufgefordert, seinen Beitrag zu leisten. Solidarität, Verbundenheit, Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe werden in den kommenden Wochen und Monaten Werte sein, die es nicht nur auszusprechen gilt, sondern die wir mit Leben zu füllen haben.

    Unser Newsblog

    07.08.20
    +++ Indien überschreitet Schwelle von zwei Millionen Infizierten +++

    Indien meldet einen Rekordanstieg von 62.538 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der Fälle liege damit bei 2,03 Millionen, erklärt das Gesundheitsministerium. Indien ist nach den USA und Brasilien das dritte Land, das die Schwelle von zwei Millionen Infektionen überschritten hat.

    (Quelle: dpa)

    06.08.2020
    +++ Alle 15 Sekunden stirbt ein infizierter Mensch +++

    Weltweit sind inzwischen mehr als 700.000 Menschen nachweislich an oder mit dem Coronavirus gestorben. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Jeden Tag sterben fast 5900 Menschen weltweit, im Schnitt stirbt alle 15 Sekunden ein Mensch. Die meisten Todesfälle verzeichnen die USA, Brasilien, Indien und Mexiko.

    (Quelle: ntv.de)

    05.08.2020
    +++ Corona: Weltweit mehr als 700.000 Tote +++

    Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion ist auf mehr als 700.000 weltweit gestiegen. Das geht aus ntv.de-Berechnungen auf Basis der übermittelten Fallzahlen hervor. Weltweit wurden mehr als 18,5 Millionen Infektionen mit dem neuartigen Virus registriert. Seit Ende Mai hat sich die Zahl der weltweit gemeldeten Corona-Toten verdoppelt. Am meisten Todesopfer durch das Virus gab es mit mehr als 157.000 in den USA, gefolgt von Brasilien mit knapp 96.000 und Mexiko mit knapp 49.000.

    (Quelle: ntv.de)

    04.08.2020
    +++ WHO rechnet nicht mit baldigem Ende der Corona-Pandemie +++

    Ein Ende der Corona-Pandemie ist nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch lange nicht in Sicht. Das WHO-Notstandkomitee erwarte, dass die Pandemie „sicher sehr lang“ andauern werde, teilte die Organisation in Genf mit – sechs Monate, nachdem sie den internationalen Notstand ausgerufen hatte. In Lateinamerika und der Karibik stieg die Zahl der Corona-Todesfälle am Sonntag auf mehr als 200.000. Auch in Südafrika und Australien greift die Pandemie weiter um sich.

    (Quelle: AFP)

    03.08.2020
    +++ Manila verhängt wieder Ausgangssperren +++

    Auf den Philippinen steigen die Coronazahlen wieder rapide an. Die Behörden verhängen daher erneut Ausgangsbeschränkungen. Die Regelung gelte ab Dienstag für die Hauptstadt Manila und vier angrenzende Provinzen, erklärte Präsident Rodrigo Duterte. „Niemand hat damit gerechnet, dass Tausende an einem einzigen Tag erkranken würden.“ Die Menschen dürfen ihre Häuser in den kommenden zwei Wochen demnach nur noch für notwendige Einkäufe und Sport verlassen. Der öffentliche Verkehr und alle Inlandsflüge werden eingestellt. Auch die meisten Geschäfte müssen schließen, und Restaurants dürfen nur noch Essen zum Mitnehmen anbieten. Mehr als 27 Millionen Menschen – etwa ein Viertel der Bevölkerung – sind von der Maßnahme betroffen.

    (Quelle: ntv.de)

    17.07.2020
    +++ Gesamtzahl der Corona-Fälle in Indien überschreitet Millionen-Marke +++

    Die Gesamtzahl der bekannten Corona-Infektionen in Indien ist über die Schwelle von einer Million gestiegen. Laut dem Gesundheitsministerium in Neu Delhi wurden binnen 24 Stunden knapp 35.000 Neuansteckungen gemeldet. Die Zahl der Corona-Toten stieg demnach um 687 auf 25.602. Laut Angaben auf der Internetseite der Johns Hopkins Universität gelten in Indien inzwischen 635.757 Menschen als genesen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Das Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern liegt bei der Zahl der bestätigten Infektionen hinter den USA und Brasilien.

    (Quelle: ntv.de)

    16.07.2020
    +++ Brasilien meldet fast zwei Millionen Infektionen +++

    Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldet 39.924 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 1,996 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 1233 auf 75.366 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.

    (Quelle: ntv.de)

    14.07.2020
    +++ Experten befürchten Anstieg tödlicher Infektionskrankheiten +++

    Die Corona-Pandemie könnte in ärmeren Ländern nach Einschätzung von Experten zu einem drastischen Anstieg der Todesfälle auch durch Malaria, HIV und Tuberkulose führen. In Gebieten, in denen die Infektionskrankheiten häufig vorkommen, könnten Gesundheitssysteme und Medikamentenversorgung ernsthaft gestört werden, warnten Forscher vom Imperial College London.
    Laut Modellberechnungen könnten so in den nächsten fünf Jahren mehr Menschen an diesen drei Krankheiten sterben als durch das Coronavirus. Sowohl gegen HIV als auch gegen Tuberkulose und Malaria gibt es mittlerweile kostengünstige und wirksame Behandlungs- und Präventionsmittel. Dennoch sterben weltweit jedes Jahr fast drei Millionen Menschen an diesen Krankheiten, die überwiegende Mehrheit davon in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen.

    (Quelle: ntv.de)

    13.07.2020
    +++ WHO verzeichnet Rekordanstieg an Coronavirus-Erkrankungen +++

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen neuen Rekordanstieg bei den Coronavirus-Infektionen gemeldet. In den vergangenen 24 Stunden seien weltweit mehr als 230.000 neue Erkrankungen registriert worden, teilte die WHO mit.

    Die bisher größte Zahl von Neuinfektionen binnen eines Tages hatte die WHO erst am Freitag mit rund 228.000 Fällen verzeichnet. Die Zahl der Todesfälle bleibt den Angaben zufolge derzeit dagegen konstant: Etwa 5.000 Menschen sterben täglich an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus.

    Zuletzt habe die Zahl der neu registrierten Erkrankungen vor allem in den USA, Brasilien, Indien und Südafrika zugenommen. In den USA sind nach Zählungen der Nachrichtenagentur Reuters innerhalb der vergangenen vier Tage jeweils mehr als 60.000 neue Fälle gezählt worden – so viele wie in keinem anderen Land. Besonders schwer betroffen ist der Bundesstaat Florida: Allein von dort wurden am Sonntag über 15.000 Neuinfektionen gemeldet. In Florida wird immer wieder gegen die örtlich geltenden Anordnungen zum Tragen von Masken demonstriert.

    In Brasilien wurden 45.000 Menschen mit dem Virus infiziert. In Indien stieg die Zahl der Infizierten um 28.000. In Europa werden besonders in Russland, der Türkei, aber auch in Ländern wie Portugal, Großbritannien und Rumänien viele Neuinfektionen registriert.

    Weltweit haben sich bisher etwa 13 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert – innerhalb von sieben Monaten sind mehr als 565.000 Menschen an Covid-19 gestorben.

    (Quelle: Zeit.de)

    10.07.2020
    +++ Erster Corona-Fall im syrischen Idlib +++

    In der nordsyrischen Krisenprovinz Idlib erkrankt ein Arzt an Covid-19 – und in der Region wächst nun die Sorge vor einer Ausbreitung des Virus. Weder die Provinz noch das Land sind auf eine Pandemie vorbereitet. Allein in Auffanglagern in Idlib leben drei Millionen Menschen auf engstem Raum.

    WHO-Vertreter Daher bezeichnete die Entdeckung des ersten Covid-Patienten wegen der Lage in der Provinz als besorgniserregend. Es müsse alles getan werden, um eine Weiterverbreitung des Coronavirus zu verhindern, sagte er. „Andernfalls könnte es zu einem echten Problem werden.“

    In Syrien gibt es nach offiziellen Angaben 372 Infektionsfälle. 14 Infizierte starben in den von Damaskus kontrollierten Regionen. Die Vereinten Nationen registrierten in den kurdisch kontrollierten Gebieten im Nordosten des Landes sechs Fälle, darunter einen Toten.

    (Quelle: ntv.de)

    09.07.2020
    +++ So überfordert ist Indiens Gesundheitssystem +++

    In Indien steigt die Zahl der Corona-Infizierten wieder. Es fehlt an Betten, Personal und Schutzkleidung. Ein Mann wird von mehreren Krankenhäusern abgewiesen – und stirbt auf den Treppenstufen einer Klinik. Die Regierung hält trotzdem an ihrer Politik fest.

    Um die Wirtschaft neuerlich in Gang zu bringen, hat die Regierung in Delhi begonnen, die nach dem 24. März ergriffenen Covid-19-Maßnahmen nach und nach zu lockern. Doch der „Unlock“ hat zu einer starken Zunahme der registrierten täglichen Neuinfektionen geführt. Am Sonntag hatte das Land mit fast 25.000 Neuinfektionen einen Rekord erreicht. Am Montag kamen dann noch einmal mehr als 23.000 dazu. Indien ist damit auf Platz drei in der Negativ-Rangliste der Länder mit den meisten Infizierten vor Russland gerückt. Laut der Johns-Hopkins-Universität hatte Indien am Montag mehr als 697.000 Fälle zu verzeichnen. Nur die Vereinigten Staaten mit mehr als 2,8 Millionen und Brasilien mit 1,6 Millionen haben seit dem Beginn der Pandemie mehr Infektionen gemeldet.

    Lesen Sie den ganzen Artikel bei Faz.net (Externer Link): https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/indiens-gesundheitssystem-nach-corona-lockerungen-ueberfordert-16848780.html

    08.07.2020
    +++ Mehr als drei Millionen Corona-Infektionen in Lateinamerika und der Karibik +++

    In Lateinamerika und der Karibik hat die Zahl der Coronavirus-Infektionen die Marke von drei Millionen überschritten. Mehr als die Hälfte der Fälle wurde dabei aus Brasilien gemeldet, wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch hervorging. In der gesamten Region starben knapp 140.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion.

    Lateinamerika und die Karibik sind mit 3.023.813 Fällen derzeit das Epizentrum der Pandemie. Brasilien ist nach den USA das am härtesten betroffene Land der Welt. Erst am Dienstag hatte Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro bekannt gegeben, mit dem Virus infiziert zu sein. Der Staatschef hatte die Gefahr durch die Corona-Pandemie wiederholt kleingeredet.

    (Quelle: Spiegel Online.de)

    07.07.2020
    +++ Weltweite Übersicht: Das Virus zieht weiter +++

    Steigende Todeszahlen in Chile, zweite Welle in Israel: Covid-19 wütet auf der ganzen Welt.
    Im Gegensatz zu anderen Ländern haben bei uns die Restaurants geöffnet, die Geschäfte auch, und selbst vorsichtige Menschen trauen sich wieder zu gemeinsamen Treffen. In Deutschland scheint Corona zwar nicht überwunden, aber doch gezügelt. Dabei wütet das Virus global gesehen wohl schlimmer denn je. Täglich wird zurzeit bei fast 200.000 Menschen weltweit eine Neuinfektion festgestellt. Als die Pandemie in Deutschland Ende März ihren bisherigen Höhepunkt hatte, war diese Zahl nur rund ein Drittel so hoch.

    Spiegel Online hat einen globalen Überblick in Zahlen und Grafiken bereitgestellt, den ganzen Artikel finden Sie hier (externer Link):

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/corona-das-virus-zieht-weiter-die-weltweite-lage-in-zahlen-und-grafiken-a-fcfd77fe-2b11-402d-96f8-30b7f80a6cba?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    06.07.2020
    +++ Indien überholt Russland bei Infektionszahl +++

    Indien hat Russland als das Land überholt, das nach den USA und Brasilien am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen ist. Nach Angaben der indischen Gesundheitsbehörden ist die Zahl der bestätigten Neuinfektionen nun auf insgesamt 697.413 angewachsen. Seit Beginn der Krise sind demnach 19.693 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

    (Quelle: ntv.de)

    03.07.2020
    +++ Virologe Schmidt-Chanasit dämpft Erwartungen an "Superimpfstoff" +++

    Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit dämpft die Hoffnung auf einen Impfstoff, mit dem wir im kommenden Jahr zu dem Alltag zurückkehren können, den wir vor der Pandemie hatten. Man müsse sich von der Vorstellung verabschieden, „dass wir nächstes Jahr einen Superimpfstoff haben, der allen in kürzester Zeit gegeben werden kann und ein Leben lang schützt“, sagte Schmidt-Chanasit der Redaktion von RTL/ntv, „diesen Impfstoff wird es nicht geben und schon gar nicht nächstes Jahr“. Wahrscheinlicher sei es, dass es mehrere Impfstoffe geben werde, die „mehr oder weniger gut“ funktionierten. Die werden zwar dabei helfen, unser Leben besser zu machen, allerdings werden sie das Virus nicht aus unserem Alltag verbannen. „Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben“, so Schmidt-Chanasit.

    (Quelle: ntv.de)

    02.07.2020
    +++ Mehr als 600.000 Corona-Infektionen in Indien +++

    In Indien ist die Zahl der festgestellten Infektionen auf über 600.000 gestiegen. Bislang gebe es 17.834 Todesfälle, teilten die Behörden des Landes mit. Fast 360.000 Menschen gelten mittlerweile als genesen.

    (Quelle: ntv.de)

    01.07.2020
    +++ Beginn der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft mit Schwerpunkt Corona und Afrika +++

    Ab heute übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr. Neben der Corona-Pandemie sollte Afrika eigentlich ein Schwerpunkt-Thema dieser Zeit werden. Doch laut Einschätzung von DW-World wird dies nicht einfach, denn: „Bei wichtigen Themen liegen Europa und Afrika weit auseinander.“

    Im Artikel heißt es weiter: „Die Corona-Krise wirbelt das Programm der Bundesregierung für den EU-Vorsitz ordentlich durcheinander. Auch beim Thema Afrika: „Bereits jetzt ist absehbar, dass viele Länder Afrikas massiv unter den sozioökonomischen Folgen der Pandemie leiden werden. Wir müssen gemeinsam eine Antwort auf die Frage finden, wie diese Folgen abgemildert werden können“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende Mai bei einer Grundsatzrede zur deutschen EU-Politik. Und Corona ist nicht alles. Klima, Migration, Wirtschaftsentwicklung, Sicherheit – alles Themen, die Deutschland in den sechs Monaten Präsidentschaft mit Afrika angehen will.

    Konkrete Zusagen machte Merkel aber nicht. Anders als ihr Entwicklungsminister, der während der deutschen Präsidentschaft eine ganze neue Ära der Partnerschaft einläuten wollte. „Der EU-Afrika-Pakt muss ein Jahrhundert-Vertrag werden“, sagte Gerd Müller dem „Handelsblatt“ im Januar.

    In der Realität sind die Dinge einige Nummern kleiner. Zwar will die EU tatsächlich eine neue Art der Partnerschaft mit Afrika. Beim geplanten EU-Afrika-Gipfel im Oktober könnte ein entsprechender Vertrag feierlich unterzeichnet werden. Sicher ist das aber nicht, nicht nur wegen der Corona-Krise.“

    Lesen Sie hier den ganzen Artikel (externer Link): https://www.dw.com/de/deutschland-afrika-eu-ratspr%C3%A4sidentschaft-merkel/a-54000169

    29.06.2020
    +++ Bischof Bahlmann: Corona-Situation in Brasilien verschlechtert sich zunehmend +++

    Der deutschstämmige brasilianische Bischof Bernhard Johannes Bahlmann ist Franziskaner und setzt sich stark für eine Verbesserung der Lebens- und Gesundheitssituation der Menschen in Brasilien ein, vor allem bei der armen und indigenen Bevölkerung. Er berichtet uns aktuell aus Brasilien, dem Land mit den zweithöchsten Corona Fall- und Todeszahlen weltweit:

    „Die Situation verschlechtert sich gerade hier bei uns zunehmend. Die Munizipien (Landkreise) haben alle mit dem Virus zu kämpfen. Bei den Indios im Norden der Diözese Óbidos (ca. 500 km von der Stadt entfernt) sind schon um die 100 Personen infiziert von einer Bevölkerung von rund 2.500 Menschen. Letzte Woche verstarb dort eine Frau. Vor ein paar Tagen haben wir ein Flugzeug von Santarém aus via Óbidos dorthin mit Lebensmittel, Geräten und Material geschickt.“

    Lesen Sie hier den ganzen Bericht von Bischof Bahlmann zur aktuellen Corona-Situation in Brasilien:

    Bischof Bahlmann: Corona-Situation in Brasilien verschlechtert sich zunehmend

    29.06.2020
    +++ Traurige Bilanz: Mittlerweile eine halbe Million Corona-Tote +++

    Die nächste traurige Schwelle ist überschritten: Seit Beginn der Corona-Pandemie sind weltweit bereits mehr als 500.000 Menschen gestorben, bei denen eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 festgestellt wurde.

    Die Zahl der Corona-Toten übersprang die Marke von einer halben Million am Sonntagabend (MESZ), wie aus Daten der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorgeht. Kurz zuvor war demnach die Zahl der Menschen, die positiv auf eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 getestet wurden, auf mehr als zehn Millionen gestiegen. Das neuartige Coronavirus kann die Lungenerkrankung COVID-19 auslösen, die vor allem bei älteren oder immungeschwächten Patienten tödlich verlaufen kann.

    Etwa ein Viertel der Infektionen wurde bisher aus den USA gemeldet, wo sich die Pandemie weiter rasch ausbreitet. Die meisten Todesfälle haben demnach ebenfalls die Vereinigten Staaten zu beklagen: Hier starben inzwischen mehr als 125.000 Menschen durch (oder mit) dem Erreger. An zweiter Stelle liegt Brasilien mit mehr als 57.000 Toten und 1,3 Millionen registrierten Infizierten (Stand: 28.06.2020).

    (Quelle: DW World)

    26.06.2020
    +++ Mexiko zählt mehr als 200.000 Infektionen +++

    In Mexiko ist die Zahl der offiziell registrierten Infektionen mit dem Coronavirus auf mehr als 200.000 und die der Todesopfer auf mehr als 25.000 gestiegen. Am Donnerstag meldete die Regierung 6104 Neuinfektionen und 1024 Todesfälle binnen 24 Stunden. Die Zahl der Toten ist die siebthöchste der Welt. Die wahren Zahlen dürften in Mexiko allerdings noch deutlich höher liegen. Äußerst wenige Menschen werden dort auf das Coronavirus getestet. Nach Statistiken, die von Forschern der englischen Oxford-Universität zusammengetragen wurden, lag die Zahl der täglich durchgeführten Tests in Mexiko zuletzt bei 3,46 pro 1000 Einwohner – in Deutschland waren es 64,6 und in den USA 86,31.

    (Quelle: ntv.de)

    24.06.2020
    +++ Brasilien meldet fast 40.000 Neuinfektionen +++

    Brasilien verzeichnet nach Angaben des Gesundheitsministeriums binnen 24 Stunden 39.436 neue bestätigte Coronavirus-Fälle sowie mit 1374 weiteren Toten eine Verdopplung der Todesfälle innerhalb eines Tages. Seit Beginn der Pandemie sind in dem lateinamerikanischen Land mehr als 1,1 Millionen Infektionen registriert worden, die weltweit zweithöchste Zahl nach den USA. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt dem Ministerium zufolge auf 52.645.

    (Quelle: ntv.de)

    23.06.2020
    +++ Mehr als 258 Millionen Kinder ohne Schule - Lage verschlechtert sich durch Covid-19 +++

    Nach Schätzungen der UNESCO haben 17 Prozent der Heranwachsenden weltweit keinen Zugang zu Bildung. Die Corona-Pandemie werde die Lage weiter verschlechtern, heißt es im neuen Weltbildungsbericht der UN-Organisation.
    Demnach besuchten im untersuchten Jahr 2018 rund 258 Millionen Kinder und Jugendliche keine Schule. Dies entspricht laut UNESCO einem Anteil von 17 Prozent der Heranwachsenden. Mehr als 90 Prozent der Betroffenen leben in vier Weltregionen: Subsahara-Afrika, Zentral-/Südasien, Ost-/Südostasien und Nordafrika/Westasien. Insbesondere Armut wirke sich auf Anwesenheit in einer Schule, Abschluss und Lernchancen aus, heißt es in dem Bildungsbericht.

    Zudem würden Millionen weitere Jungen und Mädchen aufgrund ihrer Herkunft oder einer Behinderung innerhalb des Bildungssystems ausgegrenzt. So werde Minderheiten und Geflüchteten der Zugang zu hochwertiger Bildung in vielen Ländern der Welt noch immer nicht hinreichend gewährt. Aber auch homo-, bi-, trans- und intersexuelle Orientierung könnten den Zugang zu Bildung limitieren.

    Die derzeitige Corona-Pandemie habe die Ungleichheiten weiter verstärkt und werde die verschiedenen Formen von Bildungsungerechtigkeit weiter verstetigen, warnt UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay in ihrem Vorwort. So hätten vergangene Erfahrungen – etwa mit Ebola – gezeigt, dass in Gesundheitskrisen viele Menschen zurückblieben. Insbesondere die ärmsten Mädchen seien betroffen, viele würden vielleicht nie wieder in die Schule zurückkehren.

    (Quelle: DW-World.de)

    19.09.2020
    +++ Covid-19: Fast eine Million Infektionen in Brasilien +++

    In Brasilien haben sich mittlerweile fast eine Million Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.

    Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, registrierten die Behörden binnen 24 Stunden mehr als 22.700 neue Infektionen. Damit gebe es 978.142 bestätigte Fälle. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind, stieg um 1.238. Sie liegt nun bei fast 48.000. In absoluten Zahlen weist Brasilien nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle aus.

    (Quelle: Deutschlandfunk)

    17.06.2020
    +++ Corona verstärkt Benachteiligung von Frauen in Afrika +++

    Während der Corona-Pandemie zeigen sich auch in Afrika gesellschaftliche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern besonders deutlich. Viele Frauen wollen Benachteiligung nicht hinnehmen und setzen sich füreinander ein.

    Dass wegen der Corona-Pandemie nicht schon ganze Gesellschaften eingestürzt sind, ist wohl dem Einsatz der Frauen zu verdanken: Sie pflegen freiwillig und oft unbezahlt kranke Angehörige, kümmern sich um Kinder und Alte. Die simbabwische Soziologin Martha Mutisi glaubt, dass afrikanische Gesellschaften häufig darauf zurückgreifen: „Frauen wurden schon immer in die Rolle der Betreuerinnen gedrängt. Sie kümmern sich selbstverständlich um kranke Angehörige oder übernehmen den Unterricht ihrer Kinder, wenn die Schule, etwa wegen einer Pandemie, ausfällt.“ Corona verlangt vielen Frauen das im besonderen Maße ab – und droht gleichzeitig, Bemühungen um Gleichberechtigung zunichte zu machen.

    Mutisi hat das Frauenförderungsprogramm „Women, Peace and Security“ (WPS) der New Yorker Universität Columbia mit konzipiert. Darüber sollen Frauenorganisationen in möglichst vielen Ländern Subsahara-Afrikas vernetzt und Plattformen geschaffen werden, die die Belange der Frauen in die staatlichen Instanzen und in die Medien transportieren sollen: „Wir wollen Frauen eine Stimme geben und ihre Beteiligung an den Regierungsentscheidungen stärken. Gerade in Krisensituationen, ist das wichtig – wie in Zeiten einer Pandemie, wie wir sie zurzeit erleben.“

    Quelle: DW World – Lesen Sie den ganzen Artikel hier (externer Link): https://www.dw.com/de/bleiben-afrikas-frauen-auf-der-strecke/a-53790345

    Ende des Freiwilligendiensts 2020 wegen Corona - Artikel in der Hessenschau (HR)

    Seit vielen Jahren bietet die Missionszentrale der Franziskaner gemeinsam mit dem Programm „weltwärts“ einen Freiwilligendienst für junge Erwachsene in verschiedenen Projektländern in Lateinamerika, Asien und Afrika an. Doch in diesem Jahr mussten alle Freiwilligen wegen der Corona-Pandemie früher nach Deutschland zurückgeholt werden. Alle sind sicher und gesund wieder angekommen, jedoch ist die Trauer über den frühen Abbruch groß – genau wie die Sorge um die Menschen in den Projektländern.

    Die „Hessenschau“ interviewte David Saase, der nach seinem Abitur mit der MZF für ein freiwilliges soziales Jahr nach Bolivien ging, um dort an einer Förderschule zu arbeiten – und wegen der Corona-Pandemie vier Monate früher zurückkehren musste: „Ab Anfang März ging alles ganz plötzlich: Donnerstagabends wurde gesagt, dass die Schulen im ganzen Land geschlossen werden und im Laufe der folgenden Woche wurden die Maßnahmen immer härter, bis es dann eine Ausgangssperre gab und man nur noch einmal in der Woche das Haus zum Einkaufen verlassen durfte. Eigentlich waren wir ab dann in unserer Freiwilligen-WG gefangen.“

    Hier können Sie den ganzen Artikel lesen:
    https://www.hessenschau.de/gesellschaft/vier-erfahrungsberichte-so-beendete-corona-den-traum-von-der-auszeit-im-ausland,corona-gap-year-100.html

    (Externer Link; Fotoquelle: privat)

    16.06.2020
    +++ Experten fürchten wegen Krise um weltweiten Frieden +++

    Deutsche Friedens- und Konfliktforscher haben die Bundesregierung dazu aufgefordert, sich in der Corona-Krise für ein globales Konjunktur- und Kooperationsprogramm einzusetzen. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den globalen Frieden sind alarmierend“, sagte Friedensforscher Conrad Schetter vom Bonn International Center for Conversion (BICC) bei der Vorstellung des Friedensgutachtens 2020 in Berlin. Staatliche Programme seien zum Scheitern verurteilt, gelänge es nicht, den internationalen Handel wieder anzukurbeln und die Verarmung von Menschen weltweit zu verhindern.

    (Quelle: ntv.de)

    15.06.2020
    +++ Mehr als 17.000 Neuinfektionen in Brasilien +++

    Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldete am Sonntag 17.110 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 867.624. Die Zahl der Todesfälle nahm innerhalb eines Tages um 612 auf 43.332 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesfälle auf.

    (Quelle: Spiegel.de)

    10.06.2020
    +++ Brasilien veröffentlicht wieder komplette Corona-Zahlen +++

    Einer Entscheidung des Obersten Gerichts folgend, gibt Brasiliens Regierung wieder die Zahlen der Corona-Fälle komplett und online preis. Auf der Website des Gesundheitsministeriums für Corona-Statistiken wurden am Dienstagabend (Ortszeit) sowohl die in den vorherigen 24 Stunden neu registrierten Zahlen von Infizierten und Todesopfern als auch die jeweiligen Gesamtzahlen bekanntgegeben, wie dies ein Richter am Montag verfügt hatte.

    Seit dem Wochenende waren täglich nur noch die in den vorherigen 24 Stunden neu registrierten Zahlen veröffentlicht worden. Nachdem an mehreren Tagen hintereinander Negativ-Rekorde bei der Zahl der Corona-Toten registriert worden waren, hatte die Regierung schon in der vergangenen Woche begonnen, die Corona-Zahlen statt um 19 Uhr um 22 Uhr zu veröffentlichen. Damit kamen sie erst nach Ende der am meisten geschauten Nachrichtensendung des Landes. Gesundheitsexperten, Parlamentarier und Juristen kritisierten die Änderungen scharf.

    Brasilien ist das von der Coronavirus-Pandemie am stärksten betroffene Land in Lateinamerika. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag sind 1272 weitere Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gestorben. Die Zahl der Corona-Opfer stieg auf 38.406. Nachweislich mit dem Virus infiziert haben sich bislang 739.503 Menschen.

    (Quelle: welt.de)

    09.06.2020
    +++ WHO warnt vor einer weltweiten Verschlimmerung der Corona-Pandemie +++

    Der Chef der Weltgesundheitsorganisation hat vor einer weltweiten Verschlimmerung der Corona-Pandemie gewarnt. Zwar habe sich die Lage in Europa verbessert, doch seien allein am Sonntag 136.000 bestätigte Fälle gemeldet worden – so viele wie noch nie zuvor an einem Tag, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus. Rund 75 Prozent dieser Infektionsnachweise seien in zehn Ländern auf dem amerikanischen Kontinent und in Südasien registriert worden. Zudem hätten die meisten Länder in Afrika nach wie vor mit einem Anstieg von Corona-Fällen zu kämpfen. Aktuell habe das Gros der Staaten auf dem Kontinent bisher weniger als 1000 Nachweise gezählt.

    Zugleich sei die WHO ermutigt über positive Anzeichen in etlichen Ländern der Erde, aber: „In diesen Ländern ist die größte Bedrohung nun Selbstgefälligkeit.“

    (Quelle: faz.net)

    05.06.2020
    +++ Coronavirus: Lateinamerika droht Hungerpandemie +++

    Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (World Food Programme, WFP) warnt davor, dass in Folge der Covid-19-Pandemie in Lateinamerika in diesem Jahr rund 14 Millionen Menschen in Armut und Hunger gedrängt werden könnten.

    Angesichts der Pandemie prognostiziert die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, Cepal) der UNO für dieses Jahr den bisher größten regionalen wirtschaftlichen Rückgang um durchschnittlich 5,3 Prozent. Die Folgen dieser Wirtschaftskrise verschlimmern die bereits prekäre Lage von Millionen Menschen. Aufgrund der coronabedingten Schließungen erhalten viele Kinder nicht mehr das Mittagessen, auf das viele von ihnen zählen konnten. Darüber hinaus können durch die bestehenden Bewegungseinschränkungen und Schutzanordnungen viele Menschen nur bedingt oder gar nicht mehr arbeiten, um Geld zu verdienen. Hinzu kommen Einkommensverluste durch ausbleibende Überweisungen von Verwandten aus dem Ausland.

    (Quelle: Amerika 21)

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    Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

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