CORONA TRIFFT DIE ÄRMSTEN:
Uns erreichen täglich mehr Hilfsanfragen aus aller Welt.

Als franziskanisches Hilfswerk unterstützen wir weltweit bereits viele soziale Projekte in den ärmsten Ländern unserer Erde, um eine nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation hilfsbedürftiger Menschen zu schaffen. Viele dieser Regionen sind der Ausbreitung von SARS-CoV-2 jetzt hilflos ausgeliefert – Aufklärung und medizinische Versorgung sind von behördlicher Seite oft nicht gegeben.

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In unseren Krankenhäusern und -stationen gibt es für eine globale Epidemie diesen Ausmaßes nicht genügend Testkapazitäten, Betten, Medikamente oder einfachste Hygienemittel. Dabei kommen täglich mehr Menschen mit Symptomen der Lungenkrankheit CoVid-19 und brauchen ärztliche Versorgung. Es fehlt an allem!

Wir brauchen dringend Ihre Hilfe!

So können Sie helfen:

Die franziskanische Familie verfügt an vielen Orten weltweit über eine bereits aufgebaute Infrastruktur. Unsere Schwestern und Brüder leben und bleiben vor Ort, haben eigene Gesundheitszentren oder sind im medizinischen Bereich tätig und haben so direkten Zugang zu den Menschen, die dringend Hilfe benötigen. Sie brauchen jetzt noch dringender denn je unsere Unterstützung.

50 GESICHTSMASKEN FÜR MEDIZINISCHES PERSONAL
Mit diesen einfachen Masken schützen die Träger ihre Mitmenschen vor ungewollter Infektion: Eine effektive Präventivmaßnahme – wenn denn genug Masken verfügbar sind!
10
2 KANISTER DESINFEKTIONSMITTEL
Hygiene ist die Basis für eine fachgerechte Versorgung der Patienten. Mit geeigneten Mitteln können wir z. B. die Bettwäsche der Patienten steril reinigen!
25
50 FLASCHEN FLÜSSIGSEIFE
Mit der Verteilung von Flüssigseife unterstützen wir die Einhaltung der Handhygiene, um das Infektionsrisiko klein zu halten.
50
1 FLASCHE MEDIZINISCHER SAUERSTOFF
Viele ältere und schwache CoVid-19-Patienten müssen mit Sauerstoff beatmet werden, um nicht zu ersticken. Eine Flasche rettet im Ernstfall ein Leben!
100
1 MEDICARE-PAKET FÜR KRANKENHÄUSER
In Ihrer Hausapotheke Standard anderenorts Mangelware: Sichern Sie die Grundversorgung eines Krankenhauses an Medikamenten wie Paracetamol, Ibuprofen und Co.!
200
1 ISOLATIONSBETT (STATIONÄRE VERSORGUNG)
Beste Versorgung bei gleichzeitiger Quarantäne: Für jeden Patienten muss Personal, Platz und Material bereitgestellt werden.
400
sr_esther@2x

Schwester Esther Mwangi arbeitet im St. Francis Community Krankenhaus in Nairobi, Kenia

Hilfe GEGEN EINE UNSICHTBARE ÜBERMACHT.

„Wir sind bereits in einer schwierigen Lage, weil Verdachtsfälle und offenbar infizierte Personen bereits in unser Krankenhaus kommen. Wir haben keine essentielle Ausstattung wie Gesichtsmasken oder Schutzbrillen, Handschuhe, Einwegkittel, medizinische Gase, Sprühgeräte. Uns fehlen Zelte und Trennwände, um Menschen zu isolieren. Wir brauchen zusätzliche Tanks zum Händewaschen und eine Waschmaschine für die Bettbezüge und Wäsche von Patienten. Die Krankenhausmitarbeiter waschen zur Zeit die Kleidung notdürftig mit der Hand und kaltem Wasser. Sie sind gefährdet.“

Aktuelle Projekte

    MZF-Präsident Pater Matthias Maier OFM
    Pater Matthias Maier OFM, Präsident der Missionszentrale der Franziskaner

    GEMEINSAM GEGEN DIE KRISE.

    Das Virus unterscheidet nicht zwischen Kontinenten und Ländern, zwischen arm und reich oder schwarz oder weiß. Es betrifft uns alle und jeder von uns ist aufgefordert, seinen Beitrag zu leisten. Solidarität, Verbundenheit, Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe werden in den kommenden Wochen und Monaten Werte sein, die es nicht nur auszusprechen gilt, sondern die wir mit Leben zu füllen haben.

    Unser Newsblog

    27.05.2020
    +++ Corona-Pandemie: Lage in Lateinamerika immer dramatischer +++

    Während in vielen europäischen Ländern die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus deutlich abgenommen hat, steigt sie in den meisten lateinamerikanischen Ländern noch immer besorgniserregend stark an. In Brasilien kamen zuletzt täglich rund 20.000 neue Fälle am Tag hinzu (insgesamt nun etwa 375.000). Auch in Peru (123.979) und Mexiko (71.105) flacht die Kurve weiterhin nicht ab. In Chile (77.961) kommt das Gesundheitssystem immer weiter an seine Grenzen. Gestern kamen rund 4.000 neue Fälle hinzu, der bisher höchste Zuwachs an einem Tag.

    (Quelle: Amerika21.de)

    26.05.2020
    +++ Corona in Afrika: WHO meldet mehr als 100.000 Fälle +++

    In Afrika haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mehr als 100.000 Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dennoch nehme die Corona-Pandemie auf dem Kontinent einen anderen Verlauf als anderswo auf der Welt, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, in einer Stellungnahme am Freitag. “Bisher sind dem Kontinent die hohen Todeszahlen erspart geblieben, die andere Regionen der Welt getroffen haben”, so Moeti.

    In Afrika wurden demnach bislang 3100 Todesfälle in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Als die WHO-Region Europa 100.000 Corona-Fälle gemeldet hatte, gab es dort im Vergleich schon 4900 Todesfälle. Ersten Analysen zufolge könnte die relativ niedrige Todesrate mit der demografischen Struktur des Kontinents zu tun haben, da mehr als 60 Prozent aller Afrikaner jünger als 25 sind. Ältere Menschen tragen ein höheres Risiko, nach einer Infektion ernsthaft zu erkranken. Zudem hätten afrikanische Regierungen frühzeitig Ausgangsbeschränkungen eingeführt, was sich zusammen mit anderen Maßnahmen positiv ausgewirkt haben könnte, hieß es.

    Moeti warnte indes, dass die Gesundheitssysteme afrikanischer Länder nicht robust genug sein könnten, um angemessen auf einen plötzlichen Anstieg von Corona-Fällen zu reagieren. Auch darum seien mehr Tests notwendig. Es besteht die Sorge, dass Lockerungen der Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu einem signifikanten Anstieg der Fälle führen könnten.

    (Quelle: RND/dpa)

    25.05.2020
    +++ Chiles Präsident: "Sind nah am Limit" +++

    Angesichts der starken Zunahme von Coronavirus-Infektionen geraten die Krankenhäuser in Chile an ihre Grenzen. „Wir sind sehr nah am Limit, weil wir einen großen Anstieg hatten“, sagte Präsident Sebastián Piñera bei der Einweihung einer provisorischen Klinik in Santiago de Chile am Sonntag. Die Zahl Corona-Infizierten in dem südamerikanischen Land stieg in den vergangenen Tagen stark und liegt nach Angaben des Gesundheitsministeriums mittlerweile bei knapp 70.000, 718 Patienten starben im Zusammenhang mit dem Virus. Der Großraum Santiago, in dem etwa acht Millionen Menschen – gut 40 Prozent der Gesamtbevölkerung Chiles – leben, steht unter Quarantäne.

    (Quelle: ntv.de)

    20.05.2020
    +++ Weltweite Infektionszahl bewegt sich in Richtung 5-Millionen-Marke +++

    Seit mehreren Monaten leiden Menschen auf der ganzen Welt unter der Coronavirus-Pandemie. Bald sind es 5 Millionen bestätigte Fälle. Die USA haben die größte Zahl der Infektionen – dahinter folgen Russland, Brasilien und Großbritannien.

    (Quelle: ntv)

    19.05.2020
    +++ COVID-19 erreicht größtes Flüchtlingslager der Welt +++

    Im Rohingya-Flüchtlingslager Kutupalong in Bangladesch wurde der erste Fall von COVID-19 bestätigt. Die Voraussetzungen für eine Bekämpfung sind denkbar schlecht.
    Seit Beginn der Pandemie warnen internationale Hilfsorganisationen, dass ein Ausbruch in den Flüchtlingslagern der Welt katastrophale Folgen haben kann. Um dieses Szenario zu verhindern, hat Bangladesch das Rohingya-Flüchtlingslager Kutupalong seit Anfang April 2020 weitgehend abgeriegelt. Der Zutritt und das Verlassen des Lagers waren auf das Notwendigste eingeschränkt. Straßensperren der Polizei und Patrouillen sollten die Abriegelung durchsetzen.

    Nun wurde der erste Covid-19-Fall in dem Flüchtlingslager bestätigt. Durch diesen bestätigten Fall sind nun mehr als 855.000 Flüchtlinge in dem Lager und mehr als 440.000 Bewohner bedroht, die im unmittelbaren Umfeld des überfüllten Lagers leben. Außerhalb des Lagers hatte es bereits Fälle gegeben, die aber nach Angaben der Regierung unter Kontrolle sind.

    (Quelle: DW World)

    18.05.2020
    +++ Corona-Fallzahlen in Brasilien und ganz Lateinamerika steigen +++

    Zwei Monate nach dem ersten registrierten Todesfall sind in Brasilien mehr als 16.000 Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies ging aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília hervor. Demnach starben in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 16.118 Menschen an der Lungenkrankheit. 241.080 Infizierte wurden inzwischen verzeichnet. Nach den Daten der in den USA beheimateten Johns-Hopkins-Universität liegt das Land mit kontinentalen Ausmaßen damit bei der Zahl der Todesopfer weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten auf Platz vier der am schwersten betroffenen Länder vor Italien und Spanien. Auch in anderen Ländern Lateinamerikas steigen die Infektionszahlen mit dem Coronavirus und auch die Zahlen der Todesopfer deutlich.

    (Quelle: ntv.de)

    Steigende Todesfälle: Corona-Pandemie wütet immer heftiger in Brasilien

    Die Corona-Krise wirkt sich in Brasilien immer verheerender aus: Diese Woche meldeten die Behörden eine Rekordzahl von fast 900 neuen Todesfällen binnen 24 Stunden. Bislang starben damit nach offiziellen Angaben 12.400 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung. Bei der Gesamtzahl der Infektionen überrundete Brasilien inzwischen Deutschland.

    Die Franziskanerschwestern und -Brüder haben in Brasilien viele Krankenhäuser, Gesundheitsstationen und soziale Einrichtungen, in denen sie alles dafür tun, den Menschen zu helfen und gegen die Corona-Pandemie zu kämpfen.

    Einen von ihnen war der 37-jährige Bruder Bruno, der als Pfleger in einem Krankenhaus im Bundesstaates São Paulo gearbeitet hat, sich dort mit Corona infizierte und am 9. Mai 2020 verstarb.

    Wir gedenken Bruder Bruno, seinem unerschöpflichen Einsatz für die Kranken und Notleidenden in Brasilien und mit ihm allen Menschen, die ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen.

    Danke.

    14.05.2020
    +++ WHO: Coronavirus verschwindet vielleicht nie wieder +++

    Der Nothilfekoordinator der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist skeptisch, dass das Coronavirus nach der rasanten Ausbreitung rund um den Globus noch eliminiert werden kann. „Dieses Virus kann in der Bevölkerung heimisch werden, es kann sein, dass es nie mehr verschwindet“, sagte Michael Ryan. Auch HIV, das Virus, das die Immunschwächekrankheit Aids auslöst, sei nie wieder verschwunden. „Ich will die Krankheiten nicht vergleichen, aber wir müssen realistisch sein, sagte Ryan. Es gebe jedoch eine kleine Chance, das Virus Sars-CoV-2 auszurotten. Dafür müsse aber ein hocheffektiver Impfstoff gefunden werden, er müsse im ausreichenden Maß hergestellt und in aller Welt verteilt werden und die Menschen müssten einverstanden sein, sich impfen zu lassen.

    (Quelle: ntv.de)

    12.05.2020
    +++ Entwicklungsminister Müller warnt vor Hungersnot in Afrika +++

    Bundesentwicklungsminister Müller warnt wegen der Corona-Pandemie vor einer Hungersnot in Ostafrika. Die Pandemie verschärfe die ohnehin gravierenden Folgen der Heuschreckenplage in der Region, so Müller. In mehreren Ländern gerate die Eindämmung der Plage durch die wegen des Coronavirus erlassenen Ausgangsbeschränkungen ins Stocken. Besonder stark betroffen sind laut Müller Äthiopien, Kenia und Somalia; rund 25 Millionen Menschen droht nach seinen Worten eine Hungersnot. Wörtlich fügte er hinzu: „Die Heuschreckenplage und die Corona-Krise dürfen nicht zu Hunger, Not, Vertreibung und am Ende unkontrollierbaren Flüchtlingsbewegungen führen.“

    Quelle: Bayern 2 Nachrichten

    11.05.2020
    +++ Dschibuti rudert bei Lockerungen zurück +++

    Das schwer von der Corona-Pandemie getroffene Dschibuti hat seine umstrittenen Pläne, die wegen des neuartigen Virus verhängte Ausgangssperre aus wirtschaftlichen Gründen zu lockern, im letzten Moment gestoppt. Die Bedingungen für eine Lockerung seien noch nicht erreicht, teilte Außenminister Mahmud Ali Yussuf auf Twitter mit. Über diesen Kanal hatte er zuvor angekündigt, die Corona-Beschränkungen von Montag an schrittweise zurückzufahren. Das kleine Land in Ostafrika hat die höchste Infektionsrate auf dem afrikanischen Kontinent.

    (Quelle: ntv.de)

    08.05.2020
    +++ Die Hauptstadt von Amazonas bittet Deutschland um Hilfe +++

    Notruf aus Brasilien: Die Hauptstadt des Bundesstaats Amazonas, Manaus, bittet Bundeskanzlerin Merkel und 20 weitere Staats- und Regierungschefs dringend um Unterstützung in der Coronakrise. Nur mit medizinischem und finanziellem Beistand der Weltgemeinschaft könnten „die Leben derjenigen gerettet werden, die den Regenwald schützen“, sagte Bürgermeister Arthur Virgilio in einer Videobotschaft.

    Seinen Hilferuf richtete Virgilio unter anderem auch an US-Präsident Donald Trump und den französischen Präsident Emmanuel Macron. Zuvor hatte er bereits die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg um Unterstützung angerufen. Im Bundesstaat Amazonas sind nach offiziellen Angaben 649 Menschen an den Folgen des neuartigen Coronavirus gestorben. Als besonders gefährdet gelten die Ureinwohner in dem Gebiet. Die nur 50 Intensivbetten in der 1,7-Millionen-Einwohner-Stadt Manaus sind seit Wochen belegt, auf Friedhöfen wurden Massengräber angelegt.

    In Brasilien stieg die Zahl der Corona-Todesopfer auf mehr als 7.900 und die der Infektionen auf knapp 115.000. Drei Städte im Nordosten des Landes kündigten für diese Woche Kontaktsperren an: Neben Belém sind dies die Millionenstädte São Luis und Fortaleza.

    (Quelle: Spiegel Online)

    06.05.2020
    +++ Coronakrise in Mexiko - Angriffe auf Helfer +++

    In den letzten Tagen werden immer wieder ausgerechnet Schwestern, Pfleger, Ärztinnen und Ärzte angegriffen. Dahinter steckt die Angst vor dem unsichtbaren Virus, geschürt durch Fake News, berichtet „Spiegel Online“:

    „In der Coronakrise kämpfen Ärzte und Pflegepersonal in Mexiko nicht nur oft schlecht geschützt und schlecht bezahlt gegen das Virus – sondern auch noch gegen Hass und Anfeindungen. Die staatliche Antidiskriminierungsstelle hat seit Mitte März mehr als 40 Attacken registriert. Ausgerechnet an den Helfern scheinen sich Angst und Unsicherheit abzureagieren – sie werden in der Krise zu Sündenböcken gemacht. Patienten und Familienangehörige lassen ihre Ohnmacht und Wut am Gesundheitspersonal aus. Noch erschreckender ist aber, wenn Ärzte und Pfleger von Fremden auf offener Straße attackiert werden.“

    (Quelle: Spiegel Online)

    Hilferuf
    Nothilfe während des Lockdowns in Indien

    Auch in „normalen“ Zeiten kämpfen die Menschen in der Projektregion Sawai Madhopur Distrikt, Rajasthan mit Tagelöhnerjobs ums tägliche Überleben. Die Armen am Rande der Gesellschaft werden mit dieser Pandemie noch weiter weggedrängt und vergessen. Durch die Grenzschließungen und Ausgangsverboten ist die Versorgungslage der Menschen besonders eng geworden.

    Die Franziskanerinnen wollen deshalb die aktuelle Not von besonders betroffenen Menschengruppen, wie kleinen Kindern, schwangeren Frauen, stillenden Müttern und älteren Menschen lindern, in dem sie Milchpulver und Nahrung austeilen. Ferner wollen die Schwestern in den Dörfern wichtige Hygienemaßnahmen erklären und Informationsmaterial, sowie Schutzmasken und Seife ausgeben. Auf diese Weise können sie den Menschen helfen, sich zu schützen und zu überleben.

    04.05.2020
    +++ UNO-Flüchtlingshilfe: In Afrika droht Katastrophe wegen Corona +++

    Der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer, warnt angesichts der Corona-Pandemie vor einer humanitären Katastrophe auf dem afrikanischen Kontinent. Seit dem ersten bestätigten Fall Ende Februar hätten sich in West- und Zentralafrika Tausende weitere Menschen angesteckt, sagte er der „Saarbrücker Zeitung“ (Samstag). Dabei gehe es um eine von Gewalt, Hunger und Dürre geprägte Region, in der schon vor Ausbruch des Virus insgesamt rund zehn Millionen Menschen internationale Hilfe benötigt hätten.

    „Europa muss schnell aktiv werden und beim Aufbau funktionierender staatlicher Strukturen helfen, bevor sich die Lage weiter zuspitzt“, erklärte der Experte. Zu nennen sei hier vor allem die Ausbreitung von Armut, Kriminalität, Terrorismus und des Waffenhandels. „Wird das nicht unterbunden, droht eine humanitäre Katastrophe, deren Folgen auch Europa zu spüren bekommen wird“, mahnte Ruhenstroth-Bauer.

    (Quelle: Kathpress.at)

    30.04.2020
    +++ Konsequente Eindämmung des Coronavirus sei "einzig sinnvolle Strategie" +++

    Führende deutsche Forschungsorganisationen sind sich einig: Eine konsequente Eindämmung des Coronavirus sei die „einzig sinnvolle Strategie“, schreiben die Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Leibniz-Gemeinschaft in einer gemeinsamen Stellungnahme. Das Erreichen einer „Herdenimmunität“ würde, soweit man das heute absehen kann, mehrere Jahre dauern.

    (Quelle: Deutsche Welle)

    28.04.2020
    +++ Brasilien: Zahl der Corona-Toten steigt massiv +++

    Kein Land in Lateinamerika ist von der Corona-Pandemie stärker betroffen als Brasilien: Mittlerweile hat das größte Land der Region mehr als 66.000 Infizierte registriert; 4205 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bereits gestorben. Dies geht aus den jüngsten Daten des brasilianischen Gesundheitsministeriums in Brasília vom Montag hervor. Es war – nach Samstag – die zweithöchste Zahl der registrierten Infektionen in Brasilien an einem Tag seit Beginn der Covid-19-Pandemie. Laut der Beobachtungsstelle brasilianischer Universitäten verdoppelte sich die Zahl der Corona-Toten zuletzt innerhalb von acht Tagen. Angesichts der steigenden Infektionen und wegen der bisweilen chaotischen Zustände im Gesundheitssystem sind Krankenhäuser an ihre Grenzen geraten. In Rio de Janeiro gab es keine Intensivbetten in öffentlichen Hospitälern mehr. In der Amazonas-Metropole Manaus wurde ein Kühlcontainer vor einem großen Hospital aufgestellt, um die Leichen zu lagern. Massengräber wurden ausgehoben.

    (Quelle: ntv.de)

    27.04.2020
    +++ Durch Corona droht Hunger in der Welt +++

    Die Vereinten Nationen warnen: Schnelle Maßnahmen müssten her, sonst könne die Corona-Pandemie weltweit zu extremen Hungersnöten führen.
    Angesichts dieser Situation richtete sich WFP-Chef David Beasley vor wenigen Tagen mit drastischen Worten an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen: Wenn sich nichts ändere, so Beasley in einem eindringlichen Appell, steuere die Welt auf eine ganze Reihe von Hungersnöten „biblischen Ausmaßes“ zu.

    COVID-19 hat die Not der Ärmsten auf der Welt noch verschärft. Im vergangenen Jahr sorgten Kriege, Wetterextreme und wirtschaftliche Probleme für Engpässe bei der Nahrungsmittelversorgung. Dazu verwüsteten Heuschreckenplagen ganze Landstriche in Afrika und Arabien.
    Viele der Betroffenen standen bereits vor dem Nichts. Nun müssen sie auch noch mit katastrophalen Folgen der Pandemie rechnen. Grenzschließungen und Ausgangsverbote sorgen dafür, dass Tagelöhner nichts mehr verdienen und Bauern kaum noch etwas ernten können.

    (Quelle: Deutsche Welle)

    24.04.2020
    +++ Angst vor Ausbreitung des Corona-Virus in Flüchtlingslagern weltweit +++

    Angst vor Ausbreitung des Corona-Virus in Flüchtlingslagern weltweit: Über 70 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. In den Flüchtlingslagern in Afrika, Asien, Amerika und Europa leben Millionen Menschen auf engstem Raum und unter schlechten hygienischen Bedingungen. In Moria (Griechenland) beispielsweise teilen sich 300 Menschen einen Wasserhahn, es gibt bei weitem nicht ausreichend Seife. Im Flüchtlingslager „Cox’s Bazar“ (Bangladesh) leben tausende Rohingya-Flüchtlinge in größter Enge, ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Aber auch in den Flüchtlingslagern Afrikas können Hygienestandards wegen hoher Bevölkerungsdichte und fehlender Infrastruktur nicht eingehalten werden. Im größten Flüchtlingslager Ugandas suchen etwa 250.000 Menschen Zuflucht.

    (Quelle: Deutsche Welle)

    23.04.2020
    +++ WHO: Besorgniserregende Anstiege von Corona-Fallzahlen +++

    Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die meisten Ausbrüche in Europa inzwischen stabil oder schwächen sich ab. In Mitteleuropa, Afrika sowie Mittel- und Südamerika gebe es jedoch besorgniserregende Anstiege, sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Der WHO-Experte Michael Ryan verweist auf einen Anstieg der Fallzahlen im Sudan um fast 250 Prozent und um fast 300 Prozent in Somalia. Der UN-Organisation zufolge werden in Afrika bislang hauptsächlich eingeschleppte Fälle verzeichnet, ein richtiges Aufflammen der Seuche mit starken Anstiegen gibt es dort noch nicht. „Wir stehen in Afrika am Anfang“, sagt Ryan.

    (Quelle: ntv.de)

    Mexiko: Migrantenherberge in Tenosique unter Quarantäne

    Die Migrantenherberge „La 72“ der Franziskaner im mexikanischen Tenosique steht weiter unter Corona-Quarantäne. Derzeit leben dort 200 Menschen, unter ihnen auch Kinder, Jugendliche und alte Personen. All diese Menschen müssen nun dauerhaft versorgt werden. Nahrungs- und Hygienemittel werden dringend gebraucht.

    Schutzmasken für Kamerun

    Auch in Kamerun sind Mund- und Nasenschutzmasken Mangelware. Dei Franziskanerschwestern vor Ort nähen so viele Masken wie nur möglich, denn jede einzelne Maske kann Leben retten.

    21.04.2020
    +++ Warnungen vor Hungersnot in Westafrika +++

    Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus könnten für die schwierige Ernährungssituation in Westafrika verheerend sein. Acht regionale und internationale Organisationen mahnen: Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus träfen mit voller Wucht auf eine bereits sehr fragile Ernährungssituation in Westafrika. (…) Die Preise für Lebensmittel stiegen und viele Grundnahrungsmittel seien kaum verfügbar. Laut der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS könne die Zahl der von Hunger bedrohten Menschen zwischen Juni und August deshalb von 17 Millionen auf 50 Millionen Menschen steigen.

    (Quelle: Spiegel Online)

    20.04.2020
    +++ WHO prognostiziert zehn Millionen Corona-Infektionen in Afrika +++

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine vorläufige Einschätzung zur Infiziertenzahl in Afrika abgegeben, berichtet ntv. Demnach könnte die Zahl innerhalb von drei bis sechs Monaten auf zehn Millionen ansteigen. Der Chef des WHO-Notfall-Stabs in Afrika, Michel Yao, betonte jedoch, dass sich diese Prognose noch ändern könne.

    Wenn die Menschen ihre Gewohnheiten anpassen, kann die Zahl gesenkt werden. Ähnlich hatte es sich während der Ebola-Epidemie verhalten. Die schlimmsten Prognosen hatten durch das Reagieren der Bevölkerung nicht bewahrheitet. Derzeit herrschen in Afrika strenge Ausgangssperren.

    (Quelle: ntv.de)

    20.04.2020
    +++ Mexiko verlängert Anti-Corona-Maßnahmen bis Ende Mai +++

    Mexiko hat seine Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bis zum 30. Mai verlängert.

    Dies habe ein Expertenkomitee der Regierung empfohlen, erklärte Vizegesundheitsminister Hugo López-Gatell am Donnerstag in einer Pressekonferenz.
    Zu den Maßnahmen, die zunächst bis zum 30. April vorgesehen waren, gehört die Schließung von Schulen und als nicht essentiell eingestuften Betrieben. Den Menschen in dem nordamerikanischen Land wird zudem empfohlen, zu Hause zu bleiben und von einander Abstand zu halten – verbindlich sind diese Schritte jedoch nicht.

    (Quelle: DPA)

    +++ Coronavirus in Nigeria: Verstoß gegen Ausgangssperre - Sicherheitskräfte töten 18 Menschen +++

    In Teilen Afrika scheint es bei den Corona-Ausgangsperren zu schrecklichen Vorfällen zu kommen. So haben Sicherheitskräfte in Nigeria 18 Menschen getötet, weil diese sich nicht an die geltende Ausgangssperren gehalten haben sollen.

    Wie die Nationalen Menschenrechtskommission weiter mitteilte, habe es „105 Beschwerden über Vorfälle von Menschenrechtsverletzungen durch Sicherheitskräfte“ in 24 der 36 nigerianischen Bundesstaaten und in der Hauptstadt Abuja gegeben. Die Vorfälle seien dokumentiert worden, hieß es in einem am Mittwochabend veröffentlichten Bericht.

    Es seien auch mehrere Fälle von außergerichtlichen Tötungen dokumentiert worden, bei denen 18 Menschen getötet worden seien, erklärte die Menschenrechtskommission weiter. In dem Bericht werden die Sicherheitskräfte der exzessiven oder unverhältnismäßigen Anwendung von Gewalt, des Machtmissbrauchs, der Korruption und der Nichtbeachtung nationaler und internationaler Gesetze, bewährter Praktiken und Einsatzregeln“ beschuldigt.

    (Quelle: Merkur.de)

    Wie uns die Corona-Krise verbindet - Pater Matthias Maier

    „Die Corona-Pandemie hat binnen ein paar Wochen unser aller Leben verändert. (…)
    Wir schauen Nachrichten und auf die täglichen Fallzahlen in den Medien, hören die Worte der Experten, wie es wohl weitergehen möge. Doch durch die Corona-Pandemie ist die Welt auch ein wenig mehr zusammengerückt. Wir haben verstanden, dass wir diese Krise – medizinisch, sozial und wirtschaftlich – nur gemeinsam lösen können. Und genau das macht mir Mut für die Zukunft.“

    Lesen Sie hier den ganzen Beitrag von Pater Matthias Maier

    16.04.2020
    +++ Forderungen nach patentfreien Corona-Medikamenten +++

    Wenn Corona-Medikamente, dann für alle: 145 Organisationen weltweit fordern in einer Petition die patentfreie Entwicklung eines Corona Medikamentes, damit alle Menschen weltweit – auch in armen Regionen – die Möglichkeit einer wirksamen Behandlung der Lungenkrankheit Covid-19 haben.

    Quelle: Medico International

    15.04.2020
    +++ Besonders schnelle Ausbreitung von Corona in Brasilien +++

    Ausbreitung des Coronavirus in Brasilien: In Brasilien breitet sich das Corona-Virus offenbar besonders schnell aus. Zwar sind die offiziellen Fallzahlen vergleichsweise gering. Eine am 22. März publizierte Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine geht allerdings davon aus, dass lediglich bei einem von zehn Menschen in Brasilien, die infiziert sind und Symptome haben, die Krankheit auch diagnostiziert wird. Tests auf eine Infektion mit dem Virus finden begrenzt und nur in schweren Fällen statt. Auch wichtige Informationen zur medizinischen Aufklärung über das Virus erreichen wegen der fehlenden staatlichen Koordination nicht alle Teile des Landes. Viele Menschen in den Slums haben nur schlecht Zugang zu Internet oder Fernsehen, Nachrichten erreichen sie erst spät.

    Quelle: Welt-Sichten.org

    15.04.2020
    +++ Entwicklungsminister Müller ruft zu Spenden auf +++

    Aufruf zu Spenden im Kampf gegen die weltweite Corona-Pandemie: Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat angesichts der Corona-Pandemie zu Spenden an deutsche Hilfsorganisationen aufgerufen. Sie leisteten „einen unverzichtbaren Beitrag, den Corona-Ausbruch in den Flüchtlingsregionen einzudämmen; sie sind häufig die einzige Zufluchtsstätte“, so der Minister.

    Quelle: BMZ

    15.04.2020
    +++ Kenia: Polizei geht brutal bei Durchsetzung der nächtlichen Ausgangssperren vor +++

    Brutale Durchsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Kenia: Hier gelten seit dem 27. März Ausgangssperren zwischen 19 Uhr abends und 5 Uhr morgens. Die Regierung unter Präsident Kenyatta begründete diese Entscheidung damit, dass die Bevölkerung in den Abendstunden die Sinnhaftigkeit des social distancing aus dem Blick verlieren könne. Die verordneten Maßnahmen werden mit brutalen Mitteln von der Polizei durchgesetzt: Es kursieren Bilder, wie Menschen von der Polizei misshandelt, geschlagen und zusammengepfercht werden. Viele Kenianer sind auf die völlig überlasteten öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Wegen zusätzlicher Einschränkungen bildeten sich an Haltestellen deshalb auch nach 19 Uhr noch lange Schlangen.

    Quelle: Medico International

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