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Ein halbes Jahrhundert franziskanische Hilfe

Seit fünf Jahrzehnten setzt sich die Missionszentrale der Franziskaner als internationales Hilfswerk weltweit für die Würde des Menschen ein. Franziskanerinnen und Franziskaner leben arm unter Armen - gerade auch an den Orten, wo die Lebenssituation der Bevölkerung besonders brisant ist und die Menschen vielfach keine andere Hilfe erwarten dürfen.

In über 17.000 Projekten weltweit ist es uns bis heute zum Beispiel gelungen, Kindern neue Hoffnung zu schenken, Menschen mit Trinkwasser zu versorgen oder denen eine Stimme zu verleihen, die sonst niemand hört.

Wir finden, das ist ein Grund zum Feiern. Aber genau so auch ein Grund „Danke“ zu sagen!

Denn diese Projekte konnten nur umgesetzt werden, weil so viele Menschen mitgeholfen haben. Tausenden Spenderinnen und Spendern, haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Unternehmen, Kooperationspartner und allen, die uns die vergangen Jahrzehnte begleitet und unterstützt haben, gilt unser herzlichster Dank!

Verschiedene Veranstaltungen und Veröffentlichungen begleiten uns durch unser Jubiläumsjahr. Sei es ein wissenschaftliches Symposium, Vorträge zu franziskanischen Themen, die Gastaltung eines eigenen Wimelbildbuches, unser "Jugendfranziskustag" und auch die Einladung von Papst Franziskus zu einer Audienz in Rom.

Alle Informationen zu unseren Aktionen während des Jubiläumsjahres finden Sie auf dieser Seite.

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"Aus dem Geiste des Hl. Franziskus heraus konnte mit eurer Missionszentrale aus bescheidenen Anfängen ein weltweites Netzwerk der Nächstenliebe, der Solidarität und der Geschwisterlichkeit aufgebaut werden." Papst Franziskus

Unser Jubiläumswochenende vom 6. bis zum 8. September 2019

Wir feierten das 50-jährige Bestehen der MZF - mit Ihnen!

Und dies ein ganzes Wochenende lang: Bei unserer Jubiläumsfeier am Freitag in der Stadthalle Bad Godesberg, am Samstag mit dem Aktionstag "FRIEDEN BEWEGT!" auf dem Gelände unseres Hilfswerks und einem Festgottesdienst am Sonntag.

 

 

Am Aktionstag "FRIEDEN BEWEGT!" öffnete die Missionszentrale der Franziskaner  ihre Türen und ludt alle Menschen herzlich auf das Gelände des Hilfswerks nach Bad Godesberg ein. Alle Interessierten konnten Schwestern und Brüder aus der ganzen Welt treffen und gemeinsam mit ihnen ein Zeichen des Friedens setzen.

 

Über 500 Gäste aus rund 35 Nationen - darunter viele Franziskanerinnen und Franziskaner - machten die Jubiläumsfeier in der Stadthalle Bad Godesberg zu einem ganz besonderen Erlebnis. „Dankbar blicken wir auf 50 Jahre MZF zurück und feiern eine Geschichte des kreativen Gestaltens“, so MZF-Leiter Pater Matthias Maier. „Dies beflügelt uns neu für die Zukunft, uns weiter mit voller Kraft für die Benachteiligten unserer einen Welt einzusetzen.“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet würdigte in seiner Rede das Engagement der MZF für die Armen in der Welt. Projektpartner aus Uganda, Indien und Mexiko stellten exemplarisch ihre Arbeit vor. Ein weiteres Highlight war die MZF-Kindermalaktion: Mädchen und Jungen aus der ganzen Welt haben Bilder gemalt zu dem Thema "Was macht dich glücklich?",  als Geschenk für die Gäste im Saal.

Mit einem Festgottesdienst in der Bad Godesberger Kirche St. Marien fand das Jubiläumswochenende der Missionszentrale der Franziskaner sein feierliches Ende.

Hauptzelebrant war P. Jaime Spengler OFM, der Erzbischof von Porto Alegre.

Wie alles begann

1969 - Das erste Jahr der Missionszentrale der Franziskaner (MZF)

Es war ein Experiment, was im September 1969 in der Sakristei der Pfarrkirche St. Albertus-Magnus in Bonn Bad Godesberg begann - mit einem bescheidenen Startkapital von gerade einmal 5.000 DM wurde die „Missionszentrale der Franziskaner e.V.“ gegründet.

Der „Schrei der Armen“ drang in den 60er-Jahren in das Bewusstsein der Menschen, schrieb Pater Andreas Müller OFM, der erste und langjährige Leiter der MZF. Die Franziskaner suchten nach einer Antwort auf die weltweite Notlage vieler Menschen und die Probleme ihrer Zeit.

Was passiert ist - in Zahlen

50 Jahre für die Menschen weltweit – das sind nicht nur 50 Jahre MZF, sondern 350 Millionen Euro, die dank Ihrer Unterstützung und Ihren Spenden für rund 17.000 Projekte verwendet werden konnten.

Wir sagen herzlichen Dank!

Audienz beim Papst:
Franziskus lobt 50 Jahre internationales Engagement der MZF

Am Samstag, den 6. April 2019 empfing Papst Franziskus die Mitarbeiter der Missionszentrale der Franziskaner bei einer Privataudienz im Vatikan und hat anlässlich des 50-jährigen Jubiläums den Einsatz unseres international tätigen Hilfswerks für die Ausgegrenzten dieser Welt gewürdigt.

 „Es ist schön“, so der Papst zu seinen über 20 Gästen der MZF, „wie ihr als Gemeinschaft von Ordensbrüdern und engagierten Laien euch an alle Menschen guten Willens wendet, um sie zu motivieren, den Armen, den Bedürftigen und an den Rand Gedrängten auf der ganzen Welt zu einer besseren Zukunft zu verhelfen.“

Pater Matthias Maier, MZF-Präsident in seiner Rede an Papst Franziskus: „Wir sind dankbar, auf ein Werk zu blicken, welches die ganze weltweite franziskanische Familie in der Arbeit mit den Armen unterstützt. Ohne die großherzige Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender wäre das nicht möglich und ihnen gilt großer Dank.“

Empfang beim Bonner Oberbürgermeister

Der Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan empfing am Montag, den 9. September 2019 im historischen Alten Rathaus eine Delegation der MZF und Franziskaner aus aller Welt, um zum 50. Jubiläum der Missionszentrale der Franziskaner zu gratulieren.

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Veranstaltungen und Aktionen

    Ihre Spende in guten Händen

    Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

    Hier helfen die Franziskaner vor Ort:

      • Sauberes Wasser für Bangang

        Bangang, Kamerun

        Sauberes Wasser für Bangang

        Schwester Beatrice bittet um einen stabilen Wasserzugang für die knapp 900 Schülerinnen und Schüler an der Berufsschule in Bangang.

      • Eine kleine ökologische Farm

        Flores, Indonesian

        Eine kleine ökologische Farm

        Ein Garten, in dem Senf, Bohnen, Kohl, Kürbisse, Gurken, Tomaten und Karotten wachsen. Ein Stall, in dem Schweine und Ziegen sich wohlfühlen. Ein Teich, in dem sich Fische tummeln. Das ist der große Plan der Franziskanerinnen und Franziskaner auf der indonesischen Insel Flores in Tentang.

      • Medizinische Hilfe für die Armen

        Port-au-Prince, Haiti

        Medizinische Hilfe für die Armen

        Wie an vielen Orten der Armut weltweit, lassen sich auch in den Armenvierteln von Port-au-Prince die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gegen das Corona-Virus selten umsetzen. Die Franziskaner haben in einem Armenviertel eine Krankenstation aufgebaut.

      • Freiwillige Isolation

        Caballococha, Loreto/Peru

        Freiwillige Isolation

        Tief im Amazonasgebiet leben zahlreiche indigene Volksgruppen während der Corona-Krise in freiwilliger Isolation. Es ist sehr wichtig sicherzustellen, dass das Corona-Virus nicht zu ihnen vordringt. Da die Indigenen vorwiegend für sich leben, können Krankheitserreger aus der zivilen Welt ganze Gemeinschaften ausrotten.

      • Sauberes Wasser für bessere Lebensqualität

        Digbeugnoa, Elfenbeinküste

        Sauberes Wasser für bessere Lebensqualität

        Pater Serge-Armand und seine Mitbrüder möchten hier helfen und dafür sorgen, dass Digbeugnoa einen Brunnen mit einem Wassertank bekommt, der zuverlässig und stetig sauberes Trinkwasser liefert. Damit verbessern sich Lebensqualität und Gesundheit der Bewohner deutlich.

      • Helfer in großer Not

        Rio Branco

        Helfer in großer Not

        Im Armenviertel Cidade do Povo, am Stadtrand von Rio Branco, kümmern sich Schwester Izelba und Bruder Massimo tagtäglich um Menschen in Not. Die Corona-Pandemie hat die Lage noch deutlich verschlimmert,

      • Hilfe für verschwundene Menschen, ihre Angehörigen und Opfer von Gewalt

        Ciudad Juárez / Mexiko

        Hilfe für verschwundene Menschen, ihre Angehörigen und Opfer von Gewalt

        Jedes Jahr verschwinden in der mexikanischen Stadt Ciudad Juárez zahlreiche Menschen, werden ermordet oder Opder von grausamen Gewalttaten. Opfer und Angehörige bleiben oft allein. 2001 gründete Pater Oscar das menschenrechtszentrum "Paso del Norte" um deisen menschen zu helfen und ihnen eine Stimme zu geben.

      • Nothilfe: Beistand für die Menschen in Beirut

        Beirut, Libanon

        Nothilfe: Beistand für die Menschen in Beirut

        Durch die verheerende Explosion im Beiruter Hafen sind viele Menschen obdachlos, verletzt und leiden an Hunger. Die Franziskaner helfen vor Ort - helfen Sie mit!

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