Wenn jeder etwas gibt,
haben alle genug.

Als franziskanisches Hilfswerk unterstützen wir weltweit eine Vielzahl sozialer Projekte in den ärmsten Regionen unserer Erde. So unterschiedlich die Herausforderungen dabei sind, so eindeutig ist das Ziel: Die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation hilfsbedürftiger Menschen. Das tun wir direkt vor Ort und dank der Hilfsbereitschaft von tausenden Spenderinnen und Spendern, für die Menschenwürde nicht nur ein Wort ist.

Kein Mensch ist zu arm, um etwas geben zu können, und kein Mensch ist so reich, dass er nie etwas annehmen müsste.
Schwester Stella von den
Little Sisters of St. Francis in Kenia

-- Globale Corona-Pandemie --

Nicht nur bei uns in Europa, auch in den Ländern des globalen Südens steigt die Anzahl der Corona-Infizierten täglich an. Wir sind daher mit unseren franziskanischen Schwestern und Brüdern vor Ort im engen Austausch - sie sind für die notleidenden Menschen da.

Auf unserer neuen Website zur globalen Corona-Krise, die in nächster Zeit stetig erweitert wird, können Sie sich über die Corona-Situation in vielen Ländern und unseren Hilfsprojekten informieren und diese durch Ihre Hilfe, zum Beispiel mit Schutzkleidung, Medikamenten und Nahrungsmitteln, unterstützen.

Aktuelle Projekte

    • Sauberes Wasser für Bangang

      Bangang, Kamerun

      Sauberes Wasser für Bangang

      Schwester Beatrice bittet um einen stabilen Wasserzugang für die knapp 900 Schülerinnen und Schüler an der Berufsschule in Bangang.

    • Eine kleine ökologische Farm

      Flores, Indonesian

      Eine kleine ökologische Farm

      Ein Garten, in dem Senf, Bohnen, Kohl, Kürbisse, Gurken, Tomaten und Karotten wachsen. Ein Stall, in dem Schweine und Ziegen sich wohlfühlen. Ein Teich, in dem sich Fische tummeln. Das ist der große Plan der Franziskanerinnen und Franziskaner auf der indonesischen Insel Flores in Tentang.

    • Medizinische Hilfe für die Armen

      Port-au-Prince, Haiti

      Medizinische Hilfe für die Armen

      Wie an vielen Orten der Armut weltweit, lassen sich auch in den Armenvierteln von Port-au-Prince die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gegen das Corona-Virus selten umsetzen. Die Franziskaner haben in einem Armenviertel eine Krankenstation aufgebaut.

    • Freiwillige Isolation

      Caballococha, Loreto/Peru

      Freiwillige Isolation

      Tief im Amazonasgebiet leben zahlreiche indigene Volksgruppen während der Corona-Krise in freiwilliger Isolation. Es ist sehr wichtig sicherzustellen, dass das Corona-Virus nicht zu ihnen vordringt. Da die Indigenen vorwiegend für sich leben, können Krankheitserreger aus der zivilen Welt ganze Gemeinschaften ausrotten.

    • Sauberes Wasser für bessere Lebensqualität

      Digbeugnoa, Elfenbeinküste

      Sauberes Wasser für bessere Lebensqualität

      Pater Serge-Armand und seine Mitbrüder möchten hier helfen und dafür sorgen, dass Digbeugnoa einen Brunnen mit einem Wassertank bekommt, der zuverlässig und stetig sauberes Trinkwasser liefert. Damit verbessern sich Lebensqualität und Gesundheit der Bewohner deutlich.

    • Helfer in großer Not

      Rio Branco

      Helfer in großer Not

      Im Armenviertel Cidade do Povo, am Stadtrand von Rio Branco, kümmern sich Schwester Izelba und Bruder Massimo tagtäglich um Menschen in Not. Die Corona-Pandemie hat die Lage noch deutlich verschlimmert,

    • Hilfe für verschwundene Menschen, ihre Angehörigen und Opfer von Gewalt

      Ciudad Juárez / Mexiko

      Hilfe für verschwundene Menschen, ihre Angehörigen und Opfer von Gewalt

      Jedes Jahr verschwinden in der mexikanischen Stadt Ciudad Juárez zahlreiche Menschen, werden ermordet oder Opder von grausamen Gewalttaten. Opfer und Angehörige bleiben oft allein. 2001 gründete Pater Oscar das menschenrechtszentrum "Paso del Norte" um deisen menschen zu helfen und ihnen eine Stimme zu geben.

    • Nothilfe: Beistand für die Menschen in Beirut

      Beirut, Libanon

      Nothilfe: Beistand für die Menschen in Beirut

      Durch die verheerende Explosion im Beiruter Hafen sind viele Menschen obdachlos, verletzt und leiden an Hunger. Die Franziskaner helfen vor Ort - helfen Sie mit!

    "Durch Corona ist die Verzweiflung der Menschen in Syrien noch größer geworden" Pater Fadi berichtet

     

    Oben im Bild: Pater Fadi aus Latakia, Syrien.
    Das Foto wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen.

    Seit 2011 wütet der Krieg in Syrien, aber die Welt schaut nur noch vereinzelt hin. Doch das unverstellbare Leid der Menschen ist geblieben. Der Franziskaner Pater Fadi wurde in Jordanien geboren und wirkt seit 2015 in Syrien, zuerst in Damaskus und nun in der Stadt Latakia. Er berichtet uns telefonisch von der Lage vor Ort.

    Wie geht es den Menschen in Syrien aktuell?

    Leider geht es den Menschen nach wie vor sehr schlecht. Es ist immer noch Krieg. Es gibt kein normales Leben, der Alltag der Menschen ist sehr hart, sie versuchen irgendwie, sich und ihre Familien durchzubringen. Durch die Sanktionen fehlt es an allem: stundenlanges Anstehen für Brot und keine Möglichkeit zur Arbeit gehen zu können, gehören zum Alltag. Und wer Arbeit hat, kann davon kaum leben, denn die Preise sind extrem hoch. Viele sind aus dem Land geflüchtet, übrig bleiben die alten und kranken Menschen, Familien mit jungen Kindern und alleinerziehende Mütter. Keiner macht mehr Pläne für die Zukunft, sie leben von einem Tag zum nächsten.

    Dazu kommt die Angst vor Bombardements oder Angriffen des IS. Viele Menschen sind immer noch auf der Flucht. Vor ein paar Tagen wurden in der Region Latakia rund 60 Feuer auf Olivenbaumplantagen gelegt – kurz vor der Ernte.

    ⇒ Lesen Sie HIER das ganze Interview mit Pater Fadi
    zur aktuellen Lage in Syrien.

     

    Wichtige Hilfe in Corona-Zeiten im "Haus der Armen" - Tijuana/Mexiko

    Das „Haus der Armen“ in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana ist eine wichtige Zufluchtstätte für Migranten, mittellose Menschen und Obdachlose. Seit der Corona-Pandemie ist der Bedarf noch größer geworden. Hier bekommen diejenigen, die sonst nichts haben, zu Essen, Kleidung, medizinische Versorgung und soziale Unterstützung.

    Raul Lopez ist einer von ihnen. Er kam zum Haus der Armen – ohne Schuhe an den Füßen, mit schmutziger Kleidung, hungrig. Er wurde von den Schwestern mit Essen versorgt, bekam frische Kleidung  - und endlich wieder Schuhe. Noch dazu eine wärmende Decke für die kalten Nächte auf der Straße.

    Raul selbst wollte ein paar Zeilen des Danks schreiben: „Mein Name ist Raul. Ich kann keine Arbeit finden. Ich fühle mich sehr schlecht deswegen, denn ich habe so nie gelebt. Ich danke Gott und dem Haus der Armen für all die Hilfe, die ich erhalten habe.“

     

    Nur Dank Ihrer Spenden ist die Hilfe im Haus der Armen möglich. Hier können Sie mehr erfahren und das wichtige Projekt unterstützen.

    TV Tipp: Franziskaner Sandesh bei "Galileo" (ProSieben)

    "Rulebreaker: Rappender Mönch - Sandesh Manuel ist Mönch. Aber auch Rapper. Und YouTuber. Und Metallica-Fan. Wie passt das zusammen? "Galileo" hat Bruder Sandesh in Wien besucht und ihn gefragt, wie er seine unterschiedlichen Persönlichkeiten in den Griff bekommt", so steht es auf der Website zur Sendung. Wir sind gespannt!

    Am 10.09.2020 war Sandesh bei Galileo zu sehen - hier kann man den Beitrag über den rappenden Franziskaner ansehen!

     

     

    Masken nähen für einen Brunnenbau in Ghana

    Seit dem Corona-Lockdown haben Christine Lauer-Völkel und Birgit Siemons aus Aachen in ihrer Freizeit monatelang aus bunten Stoffen Schutzmasken genäht – und sie gegen eine Spende an die Kunden ihres Geschäftes „Reformwaren“ im Stadtteil Brand abgegeben.

    So konnten Dank der Unterstützung beider Damen 3.800 Euro für einen Brunnenbau in Ghana gesammelt werden: In den Dörfern Bakaayir und Gando in Nordghana müssen die Frauen bisher viele Kilometer Wasser aus einem Bach schöpfen und zurücktragen, von diesem verunreinigten Wasser werden vor allem die Kinder oft krank. „Wasser ist Leben – und für die Bevölkerung ist es eine unglaubliche Verbesserung der Lebensumstände“, sagte Pater Matthias Maier, Leiter der Missionszentrale der Franziskaner, als er dankend den symbolischen Scheck entgegennahm.

    „Wir nähen weiter“, meinte Inhaberin Christine Lauer-Völkel – und wir sagen herzlichen Dank für den Einsatz und danken auch allen, die durch ihre Spende den Brunnenbau möglich gemacht haben!

    ++Anhaltende Gewalt in Kamerun bedroht Franziskanerschwestern++

    „Soldaten des Militärs drangen mit gezogenen Waffen in unser Krankenhaus in Shisong ein und richteten sie auf die schwerkranken Patienten mit Tuberkulose, HIV / AIDS und auf die Covid-19-Erkrankten in einem isolierten Raum. Die Soldaten vermuteten, dass wir in dem Krankenhaus Separatisten behandeln würden.

    Sie drohten uns, der Kommandant kam mit einer Waffe auf mich zu und sagte: "Ich kann dich erschießen." Dies war nicht das erste Mal, dass das Militär hierher kam", berichtet Schwester Gloria.

    Lesen Sie hier den ganzen Bericht der Schwestern aus Kamerun!

    Der MZF-Jahresbericht 2019

    Rund 700 Hilfsprojekte konnten 2019 mit der Hilfe von Spenderinnen und Spendern unterstützt und realisiert werden.

    Der nun veröffentlichte Jahresbericht bietet eine detaillierte Übersicht über die 2019 geleisteten Hilfsarbeiten und Projekte, die wir gemeinsam mit unseren Freunden und Förderern realisieren konnten.

    Hier stehen Ihnen weitere Informationen und der komplette Jahresbricht 2019 zum Download zur Verfügung.

    MZF-Projektreferentin Justine Taranow reiste mit auf dem Amazonas-Krankenhausschiff, um sich die Arbeit vor Ort anzusehen. Unser Kollege Wolgang Spohn-Haniel berichtet von seinen Eindrücken aus Haiti. Hier können Sie die Reiseberichte lesen:

    Amazonas-Reisebericht von Justine Taranow

    Haiti-Reisebericht Wolfgang Spohn Haniel

     

    "phoenix"-TV-Doku über MZF-Projekte in Mosambik

    Zyklon „Idai“ zerstörte im März 2019 große Teile von Mosambik – eines der zehn ärmsten Länder der Erde. „phoenix“ berichtet in der Dokumentation "Nach dem Zyklon - Was wird aus Mosambik?" über die Situation vor Ort und zeigt mehrere Hilfsprojekte der MZF.

    Die Franziskanerschwestern in der Hafenstadt Beira verteilen Nahrungsmittel an Bedürftige und sorgen dafür, dass die Kinder wieder lernen und zur Schule gehen können.

    In einer Suppenküche werden Waisen- und Straßenkinder dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

    →Hier können Sie sich die Doku in voller Länge ansehen.

    →Erfahren Sie mehr über die Situation und das Leben der Kinder in Mosambik und unterstützen Sie die Hilfsprojekte der Franziskaner vor Ort!

    MZF-Leiter Pater Matthias im phoenix-Interview vor Ort

    Pater Andreas Müller MZF

    „Die Missionszentrale der Franziskaner ist in einem intensiven und interkulturellen Dialog der franziskanischen Familie entstanden. Vom II. Vatikanischen Konzil inspiriert, international und interkulturell, von Frauen und Männern erarbeitet, das sind die Gütesiegel des Kurses der MZF – die bis heute immer noch einmalig sind.“ Pater Andreas Müller OFM

    Die Mitarbeiter, Freunde und Verbundenen der Missionszentrale der Franziskaner e.V. trauern um ihren langjährigen und ersten Leiter, Pater Andreas Müller OFM.

    Am 3. Februar 2020 in den frühen Morgenstunden verstarb Pater
    Andreas in der Intensivstation im Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda im Alter von 88 Jahren.

    1969 wurde die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn - Bad Godesberg gegründet. Pater Andreas wirkte an dieser Stelle 33 Jahre, bis er am 6. Mai 2002 mit einem Fest in der Stadthalle Bad Godesberg als Leiter der Missionszentrale verabschiedet wurde.

    An der Seite der Armen – so werden wir Pater Andreas Müller stets in lebhafter Erinnerung behalten.

    Requiem und Beisetzung von Pater Andreas werden am Freitag, den
    7. Februar 2020 auf dem Frauenberg in Fulda stattfinden.

    Hier geht es zum Nachruf von Pater Andreas Müller OFM

     

    Ihre persönliche Spendenaktion für Menschen in Not

    „Ich habe doch schon alles“ oder „Ich weiß gar nicht, was ich mir wünschen soll“ – viele von uns sagen oder hören diesen Satz immer wieder, wenn ein Geburtstag, ein Jubiläum oder eine Feier ansteht.

    Wie wäre es, wenn Sie gemeinsam mit Ihrer Familie, Freunden oder Kollegen ihre eigene Spendenaktion starten und damit Projekte für Menschen in Not unterstützen?

    Zusammen feiern, gemeinsam eine schöne Zeit verbringen - und den Erlös der Spendenaktion für ein MZF-Projekt Ihrer Wahl zugutekommen lassen.

    Wie einfach Sie Ihre Spendenaktion erstellen und damit Menschen in Not helfen können, erfahren Sie hier.

    "stern TV" begleitet MZF-Leiter Pater Matthias Maier ins syrische Aleppo

    Die Kinder aus Aleppo kennen Bombenangriffe, Verletzungen und Tod. Viele der Kinder müssen immer noch Hunger leiden, können keine Schule besuchen. Manche der Kleinen sind Waisen oder verstoßen worden und müssen sich allein auf den Straßen durchschlagen. Andere leben mit ihren Familien in Trümmern und Ruinen.

    Die "stern TV"-Journalistin Sophia Maier hat den Leiter der MZF, Pater Matthias Maier, auf seiner Reise zu den Kindern in Aleppo und den franziskanischen Hilfsprojekten vor Ort begleitet.

    Hier geht es zum Reisebericht und den Hilfsprojekten in Syrien

     

    Die Franziskanerschwestern und -brüder unterstützen die Kleinen und ihre Familien mit Nahrung, medizinischer Versorgung und Bildungsprogrammen für die Kinder. Aber genau so wird den Kindern mit Workshops, Freizeitprogrammen, Spielen und Tanz auch etwas Kindheit und Selbstvertrauen zurückgegeben.

    Hier bekommen die Mädchen und Jungen Unterstützung und Halt in einer unsicheren Welt.

    Die Reportage wurde am Mittwoch, den 3. Juli 2019 ab 22:15 Uhr bei stern TV (RTL) gesendet - hier geht es zur Website der Sendung.

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    "Mein Hilfswerk" - das Kinder-Wimmelbildbuch der MZF ist ab sofort erhältlich!

     

    Weltweit im Einsatz für Menschen in Not - doch wie arbeitet die Missionszentrale in Bonn und die vielen Franziskanerinnen und Franziskaner auf allen Kontinenten eigentlich?

    Und wie leben die Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa? Wie funktioniert gemeinschaftliche und nachhaltige Projektarbeit? Dies wird in dem farbenfrohen und detailreichen Kinderbuch gezeigt, das gemeinsam mit dem Kölner J.P.Bachem-Verlag und dem Illustrator und Wimmel-Experten Heiko Wrusch entstanden ist.

    "Mein Hilfswerk - Die Missionszentrale der Franziskaner" ist ab sofort im Buchhandel erhältlich oder auch direkt im MZF-Shop.

    Audienz beim Papst: Franziskus lobt internationales Engagement der MZF

    „Es ist schön“, so der Papst zu seinen Gästen der MZF, „wie ihr als Gemeinschaft von Ordensbrüdern und engagierten Laien euch an alle Menschen guten Willens wendet, um sie zu motivieren, den Armen, den Bedürftigen und an den Rand Gedrängten auf der ganzen Welt zu einer besseren Zukunft zu verhelfen.“

    Papst Franziskus empfing die Mitarbeiter der Missionszentrale der Franziskaner anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Hilfswerks.

    Erfahren Sie hier mehr zur Audienz der MZF bei Papst Franziskus

    Ihre Spende in guten Händen

    Als Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen DZI verpflichten wir uns nachweislich dem verantwortungsvollen und nachaltigen Umgang mit Spenden.

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