Missionszentrale der Franziskaner

das Hilfswerk - für die würde der Menschen - weltweit
Text:
Suche

Olympia 2016

Auch die Menschen in den Favelas müssen zu den Gewinnern gehören!

Im Kindergarten „Santa Clara“
Die Missionszentrale der Franziskaner freut sich mit allen Medaillengewinnern der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro.

Aber nicht nur in den Stadien dürfen die Menschen zu den Gewinnern gehören! Deshalb setzt sich die Missionszentrale, auch im Rahmen der Kampagne „Rio bewegt. Uns.“, für bessere Lebensbedingungen für die Menschen ein, die nicht zu den Gewinnern gehören.

Unter anderem wird der Kindergarten „Santa Clara“ in einer Favela von Rio unterstützt. Er erhält eine neue Küche, Spielgeräte, Bastelbedarf ... für eine ganzheitliche Förderung der Kinder.

Das Zentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen „Casa de Jesus Menino“, geleitet von P. Renato OFM, in einem Vorort von Rio de Janeiro erhält Medikamente, medizinisches Gerät, Sportgeräte, Musikinstrumente und mehr.

Die MZF bedankt sich bei allen Spendern und Engagierten, die diese Hilfe ermöglicht haben.

Olympische Spiele im Kontext gesellschaftlicher Verantwortung

Franziskaner in der Favela Rocinha, einem Hotspot der Konflikte in Rio

In der Olympischen Charta steht: „Ziel des Olympismus ist es, den Sport in den Dienst der harmonischen Entwicklung der Menschheit zu stellen, um eine friedliche Gesellschaft zu fördern, die der Wahrung der Menschenwürde verpflichtet ist.“

Diesen olympischen Gedanken bei den Menschen während der Spiele wieder ins Bewusstsein zu rufen, haben sich die Franziskaner um Fr. Sandro zur Aufgabe gemacht.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Copacabana und dem vornehmsten Stadtviertel „São Conrado“ liegt die Favela Rocinha. Als Hotspot von Banden, Drogen und Kriminalität haben die Menschen dort oft nur wenige Perspektiven. Fr. Sandro und seine zwei Mitbrüder leben unter einfachsten Bedingungen mittendrin. Sie setzen sich vor allem dafür ein, dass Kindern und Jugendlichen eine Zukunft außerhalb der Jugendbanden ermöglicht wird.

Denn ganz im Sinne der olympischen Idee haben auch die Menschen in den Favelas ein Recht auf umfassenden Bildung, gute Arbeit, menschenwürdige Wohnverhältnisse und ein Leben in Würde.

Impuls

In Äthiopien herrscht seit über einem Jahr Dürre

In letzter Minute erreicht mich heute ein Notruf von Schwester Almaz aus Jajura in Äthiopien. Weil die Zeit drängt, möchte ich diese dringende Bitte um Hilfe in den Vordergrund meines Briefes an Sie stellen.

Dramatische Szenen spielen sich in der Gesundheitsstation der Franziskanerinnen ab: Jebessa steht schon bei Sonnenaufgang an der Eingangstür zur Gesundheitsstation. Sie trägt ein aus Stofffetzen zusammengeflicktes Kleid. Sie ist dünn. Viel zu dünn. Drei Kinder sind bei ihr. Das jüngste, wenige Monate alt, liegt apathisch in ihrem Arm. Ihre Tochter und ihr Sohn hängen an einem Zipfel ihres Kleides. Sie können sich kaum noch auf den Beinen halten. Alle sind so schwach. Hunger trieb sie vier Stunden über schrundigen betonharten Boden. Ringsum nur versiegte Bäche und Tümpel. Soweit das Auge reicht, kein einziges grünes Fleckchen. Jebessa will irgendwohin, wo es Essen und Wasser gibt, egal, wo das ist. Sie und ihre Kinder bekommen Hilfe bei den Franziskanerinnen. Noch!

mehr...

Unterstützen Sie uns mit einer Spende!


DZI Spenden-Siegel Missionszentrale der Franziskaner ist vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen auf transparente, sparsame und ehrliche Verwendung von Spenden- geldern geprüft worden und hat das DZI-Spendensiegel erhalten.